So kriegerisch, so friedlich
Ein partizipatives Theaterprojekt
So kriegerisch, so friedlich ‒ ein partizipatives Theaterprojekt
Krieg, Bürgerkrieg und Flucht verändern die Menschen, sei es als direkt Betroffene oder als indirekt Betroffene (Betroffenheit von Familienangehörigen oder des sozialen Umfeld in Herkunftsländern). In Deutschland begegnen Betroffene mit Flucht- oder familiärer Migrationsgeschichte einer teils schmerzhaften Ignoranz und untereinander verhindert das Wiederaufbrechen von Konfliktlinien aus den Herkunftsregionen teils eine Verständigung. Dem wollen wir die gemeinsame Erfahrung von Leid, Schmerz aber auch Hoffnung entgegensetzen und sie versprachlichen. Mit einer Gruppe von Menschen mit individueller oder familiärer Flucht oder Migrationsgeschichte entwickeln wir dazu zur Zeit ein szenisches Theaterstück zur individuellen Betroffenheit der Teilnehmer*innen und zur Frage von Krieg und Frieden und ihrem Hineinwirken in den Alltag. Sowohl die Texte als auch die Szenen werden von den Teilnehmer*innen bestimmt und mit ihnen zusammen konzipiert. Ausgangspunkt sind dabei neben den Erfahrungen der Teilnehmer*innen, Diskussionen des Themas unter Nutzung von Materialien der politischen Bildung.
Die Premiere des Theaterstücks wird am 24.03.2026 auf der Theater/Kleinkunstbühne (Warenannahme) des Kulturzentrums Faust stattfinden. Eine weitere Aufführung findet am Tag darauf am selben Ort statt.
Weitere Aufführungen werden in der Region Hannover folgen. In Planung ist bereits eine Aufführung in der Kulturfabrik Krawatte (Barsinghausen).
Das Projekt wird durchgeführt unter der theaterpädagogischen Leitung von Zardascht Ibrahim, Theaterregisseur mit syrischen Migrationshintergrund und Projekterfahrung, insbesondere in der Realisierung von soziokulturellen Theaterprojekten mit Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte.
Wir bedanken uns bei unseren Förderern von der Lotto-Sport-Stiftung und der Region Hannover, die dieses Projekt finanziell ermöglicht haben.
Förder*innen unserer Projekte:
- Stadt Hannover
- Region Hannover
- Bezirksrat Linden-Limmer
- Nds. Ministerium für Wissenschaft und Kultur
- Bundesministerium für Bildung und Forschung
- Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien
- TUI-Stiftung
- Heinrich-Böll-Stiftung
- Klosterkammer Hannover
- Lotto-Sport-Stiftung
- JobCenter Region Hannover
- Stiftung Sparda-Bank Hannover
- Stiftung Niedersachsen
- Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft
- Nds. Landesamt f. Soziales, Jugend u. Familie
- Stiftung niedersächsische Gedenkstätten
- Amadeu Antonio Stiftung
- Stiftung Edelhof
- Linden-Limmer-Stiftung
- Stadt Hannover, Sachgebiet Stiftungen, Geistliches Lehnregister
- Fonds Soziokultur e.V.
Partner*innen unserer Projekte:
- kargah
- Wissenschaftsladen Hannover
- IGS Linden
- Quartier e. V.
- Otto-Brenner-Akademie
- Bürgerbüro Stadtentwicklung
- Ingenieurgemeinschaft agwa
- büro freiraum und umwelt
- Lebendiges Linden
- Geobasisinformation
- IIK
- Vietnam-Zentrum Hannover
- MiSo-Netzwerk Hannover
- DGB-Chor Hannover
- Freizeitheim Linden
- Arkadas
- Günes
- gEMiDe beim BTEU
- Stadt Hannover
- Niedersächsischer Verband deutscher Sinti e.V.
- Afrikanischer Dachverband Nord
- Goethe Institut München
- Netzwerk Erinnerung und Zukunft
- Leibniz Universität Hannover,
Studiengang Darstellendes Spiel - LAG Soziokultur Niedersachsen
- WG-gesucht.de
