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Nebula ‒ So kriegerisch, so friedlich

Ein partizipatives Theaterprojekt


Bitte beachten: Die Premiere des Theaterstücks auf der Theaterbühne (Warenannahme) wurde auf den 23.03.2026 vorverlegt. Eine weitere Aufführung findet am 24.03.2026 am selben Ort statt. Die für den 25.03. geplante Aufführung fällt aus.


“Was bleibt, wenn die Welt im Chaos versinkt?

Eine Theateraufführung über Krieg, Identität, Verantwortung und den inneren Konflikt des Menschen in einer Welt voller Lärm und Angst.

Wir stehen mitten im Chaos, zwischen Dunkelheit und Licht, und um uns liegt eine Nebula – ein Nebel aus Schmerz, Angst und Hoffnung. Er zeigt unsere Verletzlichkeit, unsere Fehler – und zugleich unsere Stärke. Wie Sterne im Nebel geboren werden, so entstehen auch wir immer wieder neu. Nebula ist nicht nur Zerstörung, sondern auch der Raum, in dem wir uns selbst finden, leuchten und weitermachen.

Zwischen Schweigen und Schrei, zwischen bitterem Lachen und harter Wahrheit laden wir Sie ein, nicht nur Zuschauer zu sein … sondern Teil der Geschichte.
Ein dramatischer Abend, der uns vor eine zentrale Frage stellt:
Stehen wir wirklich auf der richtigen Seite?”


Krieg, Bürgerkrieg und Flucht verändern die Menschen, sei es als direkt Betroffene oder als indirekt Betroffene (Betroffenheit von Familienangehörigen oder des sozialen Umfeld in Herkunftsländern). In Deutschland begegnen Betroffene mit Flucht- oder familiärer Migrationsgeschichte einer teils schmerzhaften Ignoranz und untereinander verhindert das Wiederaufbrechen von Konfliktlinien aus den Herkunftsregionen teils eine Verständigung. Dem wollen wir die gemeinsame Erfahrung von Leid, Schmerz aber auch Hoffnung entgegensetzen und sie versprachlichen. Mit einer Gruppe von Menschen mit individueller oder familiärer Flucht- oder Migrationsgeschichte entwickeln wir dazu zur Zeit ein szenisches Theaterstück zur individuellen Betroffenheit der Teilnehmer*innen und zur Frage von Krieg und Frieden und ihrem Hineinwirken in den Alltag. Sowohl die Texte als auch die Szenen wurden von den Teilnehmer*innen bestimmt und mit ihnen zusammen konzipiert. Ausgangspunkt waren dabei, neben den Erfahrungen der Teilnehmer*innen, Diskussionen des Themas.

Die Premiere des Theaterstücks wird am 23.03.2026 um 20:00 Uhr auf der Theater/Kleinkunstbühne (Warenannahme) des Kulturzentrums Faust stattfinden. Eine weitere Aufführung findet am Tag darauf zur selben Zeit am selben Ort statt.

Weitere Aufführungen werden in der Region Hannover folgen. Am 9. Mai 2026 um 17:00 wird das Theaterstück in Barsinghausen im Kulturzentrum Krawatte – https://www.kulturfabrikkrawatte.de/ – zu sehen sein.

Das Projekt wird durchgeführt unter der theaterpädagogischen Leitung von Zardascht Ibrahim, Theaterregisseur mit kurdischem Migrationshintergrund.

Mitwirkende: Hiranur Cemen, Sena Toy, Sudenaz Toy, Ecem Çakarcı, Ela Tekten, Clara Imgi, Mohamad Khedrawi, Zeynep Ahsen Morta
Regie: Zardascht Ibrahim

Wir bedanken uns bei unseren Förderern von der Lotto-Sport-Stiftung und der Region Hannover, die dieses Projekt finanziell ermöglicht haben.

Förder*innen unserer Projekte:

  • Stadt Hannover
  • Region Hannover
  • Bezirksrat Linden-Limmer
  • Nds. Ministerium für Wissenschaft und Kultur
  • Bundesministerium für Bildung und Forschung
  • Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien
  • TUI-Stiftung
  • Heinrich-Böll-Stiftung
  • Klosterkammer Hannover
  • Lotto-Sport-Stiftung
  • JobCenter Region Hannover
  • Stiftung Sparda-Bank Hannover
  • Stiftung Niedersachsen
  • Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft
  • Nds. Landesamt f. Soziales, Jugend u. Familie
  • Stiftung niedersächsische Gedenkstätten
  • Amadeu Antonio Stiftung
  • Stiftung Edelhof
  • Linden-Limmer-Stiftung
  • Stadt Hannover, Sachgebiet Stiftungen, Geistliches Lehnregister
  • Fonds Soziokultur e.V.

Partner*innen unserer Projekte:

  • kargah
  • Wissenschaftsladen Hannover
  • IGS Linden
  • Quartier e. V.
  • Otto-Brenner-Akademie
  • Bürgerbüro Stadtentwicklung
  • Ingenieurgemeinschaft agwa
  • büro freiraum und umwelt
  • Lebendiges Linden
  • Geobasisinformation
  • IIK
  • Vietnam-Zentrum Hannover
  • MiSo-Netzwerk Hannover
  • DGB-Chor Hannover
  • Freizeitheim Linden
  • Arkadas
  • Günes
  • gEMiDe beim BTEU
  • Stadt Hannover
  • Niedersächsischer Verband deutscher Sinti e.V.
  • Afrikanischer Dachverband Nord
  • Goethe Institut München
  • Netzwerk Erinnerung und Zukunft
  • Leibniz Universität Hannover,
    Studiengang Darstellendes Spiel
  • LAG Soziokultur Niedersachsen
  • WG-gesucht.de