AUSSTELLUNG: Ausgrenzung und Diskriminierung in Linden-Limmer
In einem OPEN CALL haben wir die Bewohner*innen aus Linden-Limmer und hier Arbeitende aufgefordert, sich mit ihren Beiträgen an einer Ausstellung mit ihrer Perspektive auf die Themen Ausgrenzung und Diskriminierung in Linden-Limmer zu beteiligen. Am 1. Mai wurden die Beiträge auf dem Festivalgelände präsentiert.
Die Ausstellung bietet authentische Perspektiven auf die Themen Ausgrenzung und Diskriminierung auch hier. Gehören Rassismus, Armut und Sexismus auch hier zum Alltag? Oder ist Linden anders? In Form von Gedichten, Kurztexten und Fotos wird sichtbar, welche Rolle gesellschaftliche Ungerechtigkeit, Stigmatisierung und Benachteiligung in diesem Stadtteil spielen – und wie derartige Ausschlüsse erlebt werden.
Die Ausrichtung der veröffentlichten Formate wurde maßgeblich von den eingereichten Beiträgen selbst bestimmt: Ohne dass wir eine Wertung vorgenommen hätten, sind einige Themen daher stärker abgebildet, andere seltener beziehungsweise gar nicht. Bei zukünftigen Projekten werden wir darauf achten, die hier weniger vertretenen Diskriminierungsformen intensiver zu thematisieren. Die Beiträge geben die Eindrücke, Gefühle und Positionen von Menschen aus dem Stadtbezirk zum Thema wieder. Sicher kann mensch in vielen Details anderer Meinung sein, auch für uns gilt dies zum Teil, nur ging es hier nicht darum die Meinung von Faust oder einzelner Mitarbeiter*innen wieder zu geben oder gar ‘die richtige Meinung’, sondern darum Eindrücke, Gedankenanregungen mit originären Beiträgen aus dem Stadtteil darzustellen, um so Diskussionen zum Thema anzuregen. Aber schaut selbst:
AUSSTELLUNG: Ausgrenzung und Diskriminierung in Linden
Ein kleines Projekt wie dieses kann nur Schlaglichter werfen. Gegen Diskriminierung und Ausgrenzung anzugehen, muss als alltägliche Aufgabe begriffen werden.
Die Ausstellung wird in den Folgemonaten noch an anderen Orten zu sehen sein.
Die Ausstellung ist Teil unserer soziokulturellen Projekte im Rahmen des 1. Mai-Festivals, das durch die Initiative Musik und den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) gefördert wird.
Gefördert von:
Förder*innen unserer Projekte:
- Stadt Hannover
- Region Hannover
- Bezirksrat Linden-Limmer
- Nds. Ministerium für Wissenschaft und Kultur
- Bundesministerium für Bildung und Forschung
- Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien
- TUI-Stiftung
- Heinrich-Böll-Stiftung
- Klosterkammer Hannover
- Lotto-Sport-Stiftung
- JobCenter Region Hannover
- Stiftung Sparda-Bank Hannover
- Stiftung Niedersachsen
- Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft
- Nds. Landesamt f. Soziales, Jugend u. Familie
- Stiftung niedersächsische Gedenkstätten
- Amadeu Antonio Stiftung
- Stiftung Edelhof
- Linden-Limmer-Stiftung
- Stadt Hannover, Sachgebiet Stiftungen, Geistliches Lehnregister
- Fonds Soziokultur e.V.
Partner*innen unserer Projekte:
- kargah
- Wissenschaftsladen Hannover
- IGS Linden
- Quartier e. V.
- Otto-Brenner-Akademie
- Bürgerbüro Stadtentwicklung
- Ingenieurgemeinschaft agwa
- büro freiraum und umwelt
- Lebendiges Linden
- Geobasisinformation
- IIK
- Vietnam-Zentrum Hannover
- MiSo-Netzwerk Hannover
- DGB-Chor Hannover
- Freizeitheim Linden
- Arkadas
- Günes
- gEMiDe beim BTEU
- Stadt Hannover
- Niedersächsischer Verband deutscher Sinti e.V.
- Afrikanischer Dachverband Nord
- Goethe Institut München
- Netzwerk Erinnerung und Zukunft
- Leibniz Universität Hannover,
Studiengang Darstellendes Spiel - LAG Soziokultur Niedersachsen
- WG-gesucht.de
