Bündnisses „Menschenrechte grenzenlos“
Film- und Diskussionsreihe im November/Dezember 2026GrenzenLOS – Das Recht zu gehen und das Recht zu bleiben
Film- und Diskussionsreihe zum Thema im November/Dezember 2026im Umfeld des Tages der Menschenrechte am 10.12.
2016 hat sich das Bündnis „Menschenrechte grenzenlos“ gegründet mit 32 niedersächsischen Initiativen, von denen sich ca. die Hälfte aktiv beteiligen. Das Spektrum reicht vom Kulturzentrum, über Amnesty International, Initiativen aus der Flüchtlingsarbeit bis hin zu Selbstorganisationen von Migrant*innen. Jedes Jahr setzt das Bündnis zu einem aktuellen Thema ein Bündnisprojekt um.
Made in Bangladesh
Mi., 25.11., 18.00 Uhr – Film & Diskussion mit Jule Eidam (Hochschule Hannover)Organisation: Bündnis Menschenrechte/Amnesty International Hannover
Shimu (23) arbeitet in einer der zahllosen Textilfabriken in Dhaka, der Hauptstadt Bangladeschs, für einen minimalen Lohn. Aus Protest gegen die ausbeuterischen Arbeitsbedingungen beschließt sie gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen, eine Gewerkschaft zu gründen. Trotz der Drohungen der Fabrikleitung und gegen die Bedenken ihres Ehemannes ist sie bereit, den Kampf um ihre Rechte aufzunehmen.
F/BD/DK/P 2019, 95 Min., Regie: Rubaiyat Hossain, mit Rikita Nandini Shimu, Novera Rahman u.a.
WHO, IF NOT US?
So., 29.11., 11.00 Uhr – Film & Diskussion mit Regisseurin Juliane TuteinOrganisation: Bündnis Menschenrechte/Amnesty International Hannover
Drei Frauen bieten unter großem Einsatz einer Diktatur die Stirn: Auch nach den großen Protesten von 2020 streiten sie weiterhin für Demokratie und ein freies Belarus, obwohl ihnen immer mehr Möglichkeiten dazu genommen werden. Der Film begleitet die 74-jährige Nina Baginskaya, Tanya Hatsura-Yavorskaya, die Gründerin des Menschenrechtsfilmfestivals „Watch Docs Belarus“, sowie die 22-jährige Menschenrechtsaktivistin Darya Rublevskaya..
D/BY 2023, 60 Min., Regie: Juliane Tutein
WHERE THE WAVES TOOK HER
Mi., 02.12., 18.00 Uhr – Film & Diskussion mit Anne-Katrin Klotzsch, Protagonistin/HebammeOrganisation: Bündnis Menschenrechte
Für viele Menschen ist die Flucht über das Mittelmeer die letzte Hoffnung. Da immer häufiger auch Frauen und Kinder diesen Weg auf sich nehmen, gehört inzwischen eine Hebamme zur festen Besatzung eines Seenotrettungsschiffes. Die Doku begleitet die Berliner Hebamme Anne-Katrin bei ihrem ersten Einsatz, porträtiert ein starkes weibliches Team an Bord und gibt den geflüchteten Frauen den Raum, ihre Ge¬schichten selbst zu erzählen.
D 2025, 83 Min., Regie: Jana Stallein
Denkste Puppe
Mi., 09.12., 18.00 Uhr – Film & Diskussion mit Veronika Urban FilmkollektivOrganisation: Bündnis Menschenrechte
In Denkste Puppe trifft Hanna Schygulla, eine der Ikonen des europäischen Kinos, nach sieben Jahren vier junge Männer wieder, die 2015 als unbegleitete geflüchtete Jugendliche nach Berlin gekommen sind. Mostafa, Mojtaba, Mohebi und Alireza aus Afghanistan formten damals bei Veronika Urban übergroß einen Wächter über die Menschenrechte. Hanna Schygulla drehte darüber den Film Die Unbegleiteten.
D 2025, 46/40 Min., Filmkollektiv: Hanna Schygulla, Tilman König, Ulrike Werner, Veronika Urban
Wohin mit mir?
Mi., 16.12., 18.00 Uhr – Film & Diskussion mit Filmemacher Marvin MennéOrganisation: Bündnis Menschenrechte
Die Geflüchteten Majd und Shahfaisal suchen in Deutschland ihren Platz in der Gesellschaft. Sie leben in einer Wohngruppe für unbegleitete minderjährige Geflüchtete. Dort beginnen sie, sich selbst zu entdecken – als Teenager mit Träumen und Ängsten. Doch ihre Lebensrealität ist geprägt von drohender Abschiebung und gesellschaftlicher Ablehnung. Der Film begleitet sie durch ihren Alltag, der zwischen Hoffnung und existenzieller Unsicherheit oszilliert.
D 2025, 79 Min., R.: Marvin Menné, mit Majd, Shahfaisal
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