Die Kunsthalle Faust war bis 2024 Teil des gleichnamigen Kulturzentrums. Das 6300 qm umfassende ehemalige Fabrikgelände gliedert sich in mehrere Gebäudekomplexe und Freiflächen, die im Rahmen einer multikulturellen Konzeption eine vielseitige Umnutzung erfuhren. Die Kunsthalle Faust hatte eine Fläche von 360 qm und befindet sich im 1.OG der 60er-Jahre Halle. Als Mehrzweckhalle im Herbst 1998 fertig gestellt, bot sie Raum für unterschiedliche kulturelle Veranstaltungen.
Nach umfangreichen Diskussionen wurde die Konzeption im Jahr 2015 erweitert. Seitdem wurde die Kunsthalle Faust unter der Regie des Kulturzentrums von drei Partner*innen bespielt. Das waren neben der Kunsthalle Faust der Verein Kunstverein Kunsthalle Hannover und die Companie Felix Landerer.
Der Schwerpunkt der Ausstellungen, die durch die Kunsthalle Faust in Eigenregie durchgeführt wurden, lagen bei politischen Dokumentationsprojekten und regionalen Ausstellungen mit Künstler*innen aus Hannover. Die Einbindung zeitgenössischer Kunst in die soziokulturellen Aktivitäten des Kulturzentrums und sein breites Kulturangebot boten einen intensiven Diskurs des aktuellen Kunstgeschehens in der Öffentlichkeit. Durch ihre Verankerung in der Stadt stellte die Kunsthalle Faust kulturelle Teilhabe sowie Vermittlung von Kunst und kultureller Bildung sicher. Mit Interventionen im öffentlichen Raum, partizipatorischen Projekten und Performances wirkte sie weit in den Stadtraum von Hannover. Eigens entwickelte Kunstvermittlungs-Formate sprachen Menschen unterschiedlichster Altersstufen an.
Der Kunstverein Kunsthalle Hannover versteht sich als überregionale Dialog-Plattform zeitgenössischer Kunst, vorrangig unter Einbeziehung der niedersächsischen Kunstszene. Das Spektrum reicht von experimentellen, raumbezogenen Konzepten und dem Arbeiten mit Neuen Medien bis zu den Bereichen Malerei und Fotografie in Einzel- und Gruppen-Ausstellungen. Die Einbindung in internationale Netzwerke und Kooperationen ermöglicht zudem einen aktuellen Austausch von Kunst-Strategien und Präsentationen im Ausland.
Förder*innen unserer Projekte:
- Stadt Hannover
- Region Hannover
- Bezirksrat Linden-Limmer
- Nds. Ministerium für Wissenschaft und Kultur
- Bundesministerium für Bildung und Forschung
- Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien
- TUI-Stiftung
- Heinrich-Böll-Stiftung
- Klosterkammer Hannover
- Lotto-Sport-Stiftung
- JobCenter Region Hannover
- Stiftung Sparda-Bank Hannover
- Stiftung Niedersachsen
- Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft
- Nds. Landesamt f. Soziales, Jugend u. Familie
- Stiftung niedersächsische Gedenkstätten
- Amadeu Antonio Stiftung
- Stiftung Edelhof
- Linden-Limmer-Stiftung
- Stadt Hannover, Sachgebiet Stiftungen, Geistliches Lehnregister
- Fonds Soziokultur e.V.
Partner*innen unserer Projekte:
- kargah
- Wissenschaftsladen Hannover
- IGS Linden
- Quartier e. V.
- Otto-Brenner-Akademie
- Bürgerbüro Stadtentwicklung
- Ingenieurgemeinschaft agwa
- büro freiraum und umwelt
- Lebendiges Linden
- Geobasisinformation
- IIK
- Vietnam-Zentrum Hannover
- MiSo-Netzwerk Hannover
- DGB-Chor Hannover
- Freizeitheim Linden
- Arkadas
- Günes
- gEMiDe beim BTEU
- Stadt Hannover
- Niedersächsischer Verband deutscher Sinti e.V.
- Afrikanischer Dachverband Nord
- Goethe Institut München
- Netzwerk Erinnerung und Zukunft
- Leibniz Universität Hannover,
Studiengang Darstellendes Spiel - LAG Soziokultur Niedersachsen
- WG-gesucht.de

