Female-fronted Is Not A Genre
Punk- und Hardcore-Festival mit March, Kill Her First, The Raccoonz, Wrex und Parting Gyfts
Präsentiert von: SO36, Coretex, Iriedaily, True Rebel und Diffus
Sa, 24.10.26
60er-Jahre Halle
Rubrik: Livemusik
Einlass: 17 Uhr
Beginn: 18 Uhr
VVK: 22 Euro (zzgl. Gebühren)
AK: 26 Euro
Das Punk- und Hardcore-Festival lenkt den Fokus auf starke weibliche Stimmen und weiblich teilbesetzte Bands und setzt dabei weiter selbstbewusste Zeichen. Besonders in der männlich dominierten Musikwelt will die Eventreihe anderen FLINTA*s Mut machen und ihren Geschichten eine Bühne geben. Und diese Bühne ist zunächst wieder im legendären SO36. Nach zwei Abenden in Berlin am 22. und 23. Oktober geht das Festival dann am 24. Oktober in Hannover im Kulturzentrum Faust in die dritte Runde.
“Female-fronted Is Not A Genre” entstand ursprünglich aus einer Idee der Berliner Band Kill Her First, die 2007 mit rein weiblicher Besetzung gegründet wurden. Zwar erlebte das Quintett seitdem zahlreiche Lineup-Wechsel, aber hat nie seine ursprüngliche Botschaft aus den Augen verloren: Inklusivität und Diversität in Punk und Hardcore.
Lineup:
March (Punkrock und Hardcore / Breda, Niederlande)
March kommen aus dem niederländischen Breda und klingen nach einer Mischung aus Brody Dalle und John Coffey. Lauter, ehrlicher Punk-Rock’n’Roll, der zum Abgehen einlädt. Der Vierer war bereits Support-Act für NOFX, Descendents, Living End und Lagwagon.
Kill Her First (Melodic-Hardcore / Berlin)
Im Zwielicht zwischen Emo und Metalcore erschien im Sommer 2007 ein neuer Name: Kill Her First. Vier junge Berlinerinnen hatten eine Band gegründet, um die spürbar einseitig männlich dominierte Szene etwas aufzumischen. Gemeinsame Inspiration kam von internationalen Bands wie Hawthorne Heights, From Autumn To Ashes, Rise Against, Funeral For A Friend oder Kittie. 2022 initiierte Kill Her First das Festival “Female-fronted Is Not A Genre” und bringt seitdem jedes Jahr spannende Lineups vorwiegend weiblich besetzter Bands zusammen, darunter Future Palace, Blood Command, The Pill, Saint Agnes und Still Talk. Das Festival geht im Oktober 2026 in eine neue Runde und es wird neues Material der Band zu hören geben: Das neue Album “Künstliche Freiheit” erschien Ende 2024 und sorgt noch immer für positive Schlagzeilen.
The Raccoonz (Punkrock / Erfurt)
The Raccoonz wurden 2004 in Erfurt von Lou Polly Heyder (Gitarre) und Rumi Lowack (Bass) gegründet. Später stießen dann Yuki Mende (Gesang und Gitarre) und David Höche (Schlagzeug) dazu. Musikalisch bewegen sich The Raccoonz mühelos zwischen rotzig-cooler Attitüde und melancholischer Schönheit. Ihre Songs fangen das Spannungsfeld zwischen jugendlicher Rebellion und großer Teenager-Liebe ein – roh, ehrlich und emotional.
Wrex (Nu-Punk / Brighton, UK)
Das aus Brighton stammende Duo Wrex macht elektrogeladenen alternativen Rock, um Herzschläge zu beschleunigen und sowohl Tanzflächen als auch Mosh Pits zu füllen. Schattierungen von Punk, Nu-Metal, Pop und Trance kollidieren und verschmelzen mit einer wilden Explosion aus Riffs und Synthie-Klängen, die aus so unterschiedlichen Einflüssen wie While She Sleeps, Faithless und Linkin Park schöpfen. Wrex stehen für eine wilde Klangwand mit wenig Zeit für die veralteten Grenzen oder Konventionen der Musik, Kreativität, Freude und Emotionen sind ungebändigt.
Parting Gyfts (Indie und Post Punk / Hannover)
Ein Gemisch aus Glitzer und Tränen – das sind Parting Gyfts. Von der Melancholie geküsst malen Parting Gyfts eine musikalische Landschaft mit einer treibenden Energie und Introspektion der Texte in Post-Punk-Manier. Eingängige, vom Indie-Rock beeinflusste Melodien komplettieren den Sound der vierköpfigen Band. So lässt es sich auf und vor der Bühne tanzen und weinen.
(Foto March: Titia Hahne)
Foto:
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