The White Buffalo
Europe 2026. Support: Paul Holland
Präsentiert von: Classic Rock, Musix und Kulturnews
Di, 25.08.26
60er-Jahre Halle
Rubrik: Livemusik
Einlass: 19 Uhr
Beginn: 20 Uhr
VVK: 38 Euro (zzgl. Gebühren)
AK: 47 Euro
Jake Smith, auch bekannt als The White Buffalo, hat sich in den vergangenen 20 Jahren als angesehener Country-Folk-Musiker und Songwriter etabliert. Zu seinem Werk gehören prominente Song- und Soundtrack-Platzierungen in der Welt des Fernsehens und Films, darunter die TV-Serien “Sons Of Anarchy”, “This Is Us”, “Californication”, “The Punisher” oder “The Terminal List”. Besonders die zahlreichen Soundtrack Beiträge zu der US-Kult-TV-Serie “Sons of Anarchy” machten The White Buffalo auch in Europa bekannt. Allen voran dank des Songs “Come Join The Murder”, der das Serienfinale musikalisch untermalt und sogar für einen Emmy nominiert wurde. Das Magazin “Classic Rock” kürte The White Buffalo zum “düstersten Country- und Blues-Export Amerikas”.
Sein jüngstes Studioalbum “Year of the Dark Horse” veröffentlichte The White Buffalo 2022 über Snakefarm, Bassist und Keyboarder Christopher Hoffee und Schlagzeuger Matt Lynott begleiteten ihn bei den Aufnahmen und sind auch aktuell in der Live-Besetzung dabei. Acht Studioalben, drei EPs sowie ein Live-Album stehen in der Diskografie von The White Buffalo. Das Live-Album “A Freight Train Through the Night” gab Smith die Möglichkeit, auf 20 Jahre musikalischen Schaffens zurückzublicken und Publikumslieblinge und Deep Cuts in neuem Gewand zu präsentieren. Smith betont: “Was wir live machen, ist völlig anders als Studioalben. Pur und roh, keine Backing-Tracks, kein Auto-Tune und nicht perfekt, wir drei geben alles, wir in unserer reinsten Form.” Mit diesem ebenso klassischen wie frischen Ansatz sollten The White Buffalo Fans von Tom Waits, Nick Cave, Johnny Cash bis Tool und dem Dark-Noir-Western-Sound in Quentin Tarantino-Filmen begeistern können.
Der junge Singer/Songwriter Paul Holland lebt derzeit in Berlin und bewegt sich musikalisch durch ein Zwielicht aus Indie und Folk, durchzogen von den verblassten Farben der Seventies mit dunklen Ausläufern in Americana und Westcoast. Die britischen Wurzeln in Form seines Vaters schürten seine Liebe zur Musik. Das Ziel: organische Klänge und Lyrik, voller Qualität und Substanz. Wie eine Platte, die man auch 20 Jahre später noch gerne auflegt.
Seine Songs wirken wie nächtliche Fahrten ohne Ziel – irgendwo zwischen flackernden Straßenlaternen, flüchtigen Erinnerungen und dem leisen Drängen, weiterzugehen. Darin hallt die Melancholie von Leif Vollebekk, die fragile Intimität von Kings of Convenience und Passenger nach, während sich im Hintergrund die staubige Weite der Eagles und die raue Wucht von Kings of Leon auftürmen. Seine Stimme trägt dabei eine brüchige Intensität: mal ein leises, beinahe zerfallendes Flüstern wie bei Jeff Buckley, mal ein dunkles, aufziehendes Grollen wie bei Chris Cornell.
(Foto The White Buffalo: Stephanie Minafra, Foto Paul Holland: El Leykauf)
Fotos:
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