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    MiSO hat einen neuen Vorstand gewählt

Am 22. Oktober haben sich im Lister Turm die Mitglieder des 2012 als Verein gegründeten Netzwerkes MiSO zur Jahreshauptversammlung getroffen. Dabei wurde auch ein neuer Vorstand gewählt.

Zwei neue Gesichter sind nun im MiSO-Vorstand: Luna Jurado (Geschäftsführerin Kulturzentrum Faust) und Nadia Kurtul (Geschäftsführerin Can Arkadas) wurden von der Mitgliederversammlung neu in den siebenköpfigen Vorstand gewählt. Die Gründungsmitglieder Dr. Tatiana Czepurnyi und Abayomi Bankole kandidierten nicht mehr. Ihre Arbeit im Vorstand wurde in der Versammlung gewürdigt. Lipi Mahjabin Ahmed (IIK e.V.), Oksana Janzen (UVN e.V.), Eby Bakari Tangara (ADV-Nord), Dang Chau Lam (Vietnamzentrum) und Dr. Peyman Javaher-Haghighi (kargah e.V.) wurden von der Versammlung in ihren Ehrenämtern als Vorstandsmitglieder wiedergewählt. Damit bilden nunmehr vier Frauen und drei Männer den Vereinsvorstand des hannoverschen Migrant*innenSelbstOrganisationen-Netzwerks.

Neben den Vorstandswahlen ging es in der dreistündigen, von Frank Bredthauer moderierten Versammlung im Saal des Stadtteilzentrums Lister Turm auch um Regularien des Vereinslebens. Genehmigung des Protokolls, Bericht des Vorstands, Entlastung des Vorstands und einen Austausch zum Thema politische Situation in Hannover nach der Kommunalwahl und die nächsten Aufgaben des Netzwerks, so nur einige Stichpunkte. MiSO hat derzeit 46 Mitglieder, von denen auf der Versammlung 22 vertreten waren. Nach der Kündigung des letzten Geschäftsführers Mario Runde soll dessen Stelle jetzt zum nächstmöglichen Termin neu besetzt werden. Die Mitgliederversammlung war von einer solidarischen und freundlichen Atmosphäre geprägt.

Intensiv diskutiert wurde die Arbeit von MiSO im politischen Raum. Der Vorstand berichtete über die im laufenden Jahr durchgeführten politischen Veranstaltungen, wie den “PoliTalk” vor der Kommunalwahl oder die Afghanistan-Kundgebung im September. Wichtig seien auch die kontinuierlichen Gespräche mit der Stadt gewesen, etwa mit Oberbürgermeister Belit Onay, der Sozialdezernentin Sylvia Bruns und der Sachgebietsleiterin Migration und Integration, Dr. Bettina Doering sowie den im Rat vertretenen Fraktionen. Dies alles müsse auch “publik gemacht” werden – so eine Forderung aus dem Saal. “Tue Gutes und rede darüber” sollte das Leitmotiv der Öffentlichkeitsarbeit von MiSO sein, zu der nicht nur der Vorstand und die hauptamtlichen Mitarbeiter*innen, sondern alle Mitglieder des Vereins aufgerufen wurden.

(Text: Wolfgang Becker / Foto: Andreas Jopp)