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  • Kulturzentrum Faust

Seit 1991 steht das Kulturzentrum Faust im Herzen des hannoverschen Stadtteiles Linden für eine lebendige und vielsschichtige Kultur- und Stadtteilarbeit

Auf dem ehemaligen Gelände der Bettfedernfabrik Werner & Ehlers bietet Faust seit knapp zwei Jahrzehnten auf über 6300 Quadratmetern eine vielseitig nutzbare Infrastruktur für Kunst, Kultur, Bildung und Soziales.

In den Veranstaltungshallen, der Warenannahme, der 60er-Jahre Halle und der Kunsthalle sowie der Klubkneipe Mephisto treffen abwechslungsreiche Kultur-Events von Musik über Theater und Literatur bis hin zu Kunstausstellungen auf Partys und Discoreihen sowie eine engagierte, vielseitige Bildungs- und Vereinsarbeit. Rund dreißig Vereine sorgen mit ihrem Engagement und ihren Projekten für eine interdisziplinäre und interkulturelle Arbeit, die weit über den Stadtteil hinaus Bestand hat.

Im Mittelpunkt des Veranstaltungsprogrammes stehen nationale und internationale Künstler und Top-Acts ebenso wie die Präsentation und Förderung hannoverscher und regionaler Künstler und Nachwuchs-Bands. Gerade aus dieser Mixtur bezieht die Kulturarbeit von Faust ihren Reiz, denn bewusst wird nicht ausschließlich auf laufende Trends gesetzt, sondern das Publikumsinteresse ebenso für neue und neu zu entdeckende Impulse und Eindrücke geweckt.

Die Warenannahme

Die Faust-Warenannahme bietet kulturelle Highlights aller Sparten. So ist beispielsweise der Dichterwettstreit „Macht Worte!“ die größte regelmäßige Literatur-Veranstaltung ihrer Art in Hannover und der Region. Im Turnus von drei Monaten stellen sich hier rennomierte Autoren aber auch Nachwuchsdichter mit ihren Texten dem Votum von bis zu 200 literaturbegeisterten Gästen in dem stetig ausverkauften Saal. Eine Erfolgsgeschichte, an die gleichsam die Matinée-Reihe „Der Kulturkiosk“ anschließt. Im Rahmen einer langen Nacht der Kultur treffen hier die herausragendsten Vertreter der hannoverschen Kulturszene aufeinander und geben einen charmant-vielseitigen Einblick in ihre aktuellen Bühnenprogramme.

Das Spektrum in der Warenannahme reicht von Literatur und Musik bis zu Dokumentarfilmen, Ausstellungen junger hannoverscher Künstler und verschiedenen Theaterformen. So haben die bundesweit erfolgreichen Ensembles der Improvisationstheater „Hannover 98“ und „Die Improkokken“ seit langen Jahren ihr Zuhause in der Spielstätte Warenannahme. Mit ihren Programmen stellen sie das klassische Theater auf den Kopf – die Spielszenen des Abends werden spontan und frei nach den Vorgaben des Publikums umgesetzt und improvisiert. Hier gleicht keine Show der nächsten und das Publikum ist im doppelten Sinne des Wortes Zeuge „einmaliger Welturaufführungen“.

Die 60er-Jahre Halle

In der „großen Schwester“ der Warenannahme, der 60er-Jahre Halle, wird ein Programm geboten, bei dem es einiges zu entdecken und erleben gibt. Für das Tanzbein und alle Musikgeschmäcker bieten verschiedene Partys und Discoreihen ein breitgefächertes Angebot, das in Hannover seinesgleichen sucht. Genannt seien hier die monatlichen Reihen “Faust Forward” und “Remmidemmi”, die Reggae-Soundsystem-Reihe “Bigger Bashment”, die „Rock Arena“, die beliebten Party-Kracher „Maximal“ und „Linden Love“ sowie der Alltime-Favorite-Evergreen, die Party mit Stefan „Faust Gold“. Bei Faust stehen die stadtbekanntesten DJs hinter den Reglern, um das Publikum zu begeistern.

Hinzu kommen Live-Konzerte von internationalen und nationalen Top-Acts wie La Vela Puerca, Eläkeläiset, Blackmail, Jazzmatazz, Zoot Woman, KRS-One, Götz Widmann, Rocko Schamoni und Stoppok, regionalen „Szenegrößen“ und Newcomern aus der Region und der gesamten Republik. Mit der 800 Personen fassenden 60er-Jahre Halle schließt Faust in Hannover eine Lücke zwischen eher anonymen Riesenhallen und kleinen Live-Clubs. Denn hier ist das Publikum sympathisch nah an seinen Idolen auf der Bühne und somit mittendrin im Geschehen.

Die Kunsthalle Faust

Zu internationalen Kunstbegegnungen lädt schließlich die Kunsthalle Faust. Hier präsentierten sich zum Beispiel der multimediale Dialog „Bon Voyage“, bei dem Werke junger deutscher und französischer Künstler in einer gemeinsamen Ausstellung gezeigt wurden, und das europäisch-asiatische Multimedia-Kunstprojekt “Asia-Europe Mediations“. Außerdem gab es hochkarätige Einzelausstellungen mit international renommierten Künstlern wie dem New Yorker Polit-Art-Aktivisten Jean Toche, dem chinesischen Fotokünstler Weng Fen oder dem für den Pulitzer-Preis nominierten Fotografen Wolf Böwig.

Der allseits beliebte Biergarten Gretchen rundet das große Angebot auf dem Faust-Gelände mit frischgezapftem Bier, kleinen Snacks und leckeren Pizzas ab.