"Nebula. So kriegerisch, so friedlich"
Ein partizipatives Theaterprojekt über Krieg, Bürgerkrieg und Flucht
Eine Theateraufführung über Krieg, Identität, Verantwortung und den inneren Konflikt des Menschen in einer Welt voller Lärm und Angst. Wir stehen mitten im Chaos, zwischen Dunkelheit und Licht, und um uns liegt eine Nebula – ein Nebel aus Schmerz, Angst und Hoffnung. Er zeigt unsere Verletzlichkeit, unsere Fehler – und zugleich unsere Stärke. Wie Sterne im Nebel geboren werden, so entstehen auch wir immer wieder neu. Nebula ist nicht nur Zerstörung, sondern auch der Raum, in dem wir uns selbst finden, leuchten und weitermachen.
Zwischen Schweigen und Schrei, zwischen bitterem Lachen und harter Wahrheit laden wir Sie ein, nicht nur Zuschauer*in zu sein, sondern Teil der Geschichte. Ein Theaterstück, das uns vor eine zentrale Frage stellt: Stehen wir wirklich auf der richtigen Seite?
Krieg, Bürgerkrieg und Flucht verändern die Menschen, sei es als direkt Betroffene oder als indirekt Betroffene (Betroffenheit von Familienangehörigen oder des sozialen Umfelds in Herkunftsländern). In Deutschland begegnen Betroffene einer teils schmerzhaften Ignoranz. Dem setzt dieses Theaterstück die gemeinsame Erfahrung von Leid, Schmerz, aber auch Hoffnung entgegen. Entwickelt von einer Gruppe von Menschen mit individueller oder familiärer Flucht- oder Migrationsgeschichte stellt dieses szenische Theaterstück Fragen zu Krieg und Frieden und ihrem Hineinwirken in den Alltag. Sowohl die Texte als auch die Szenen wurden von den Teilnehmer*innen zusammen konzipiert aufgrund ihrer Erfahrungen und Diskussionen. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, mit der Theatergruppe zu diskutieren.
Mitwirkende: Hiranur Cemen, Sena Toy, Sudenaz Toy, Ecem Çakarcı, Ela Tekten, Clara Imgi, Mohamad Khedrawi, Zeynep Ahsen Morta
Regie: Zardascht Ibrahim
Mit freundlicher Unterstützung von der Lotto-Sport-Stiftung und der Region Hannover.
Foto:
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