Sweed konnte 2025 ein erfolgreiches Jahr feiern. Zahlreiche Shows, eine zweite eigene Tour, das Debütalbum sowie drei weitere Singles markieren einen klaren nächsten Schritt in seiner künstlerischen Entwicklung. Musikalisch bewegt sich Sweed zwischen tiefgehenden, ehrlichen Texten und tanzbaren, eingängigen Melodien. Seine Songs sind dynamisch, kreativ und entziehen sich klassischen Schubladen. Sie sind roh, direkt und nahbar. Statt Trends zu bedienen, macht Sweed bewusst das, was nicht alle machen, und bleibt dabei dennoch mit absolutem Ohrwurmfaktor hängen. Live überzeugt er mit Intensität und Nähe. Bei den Rausgegangen Geheimkonzerten wurde Sweed mit der Bestbewertung des Abends ausgezeichnet. Das ist ein Beweis dafür, wie unmittelbar seine Musik wirkt, selbst wenn man sie vorher noch nicht kannte. Sweed und seine Live-Band sind ein unvergessliches Erlebnis und bieten ein sehr persönliches Zusammentreffen zwischen Publikum und Band.
Songs von Akryl hören tut weh und tut gut, gleichzeitig. “Ich streu Euch bisschen was aufs wunde Herz – an manchen Tagen ist es Glitzer, an anderen Salz.” Mit diesem poetischen Bild stellt sich die Schweizer Newcomerin vor. Die Künstlerin aus St. Gallen, die ehrlich und schonungslos von Gefühlschaos und sozialem Frust erzählt und mit ihrer warmen Stimme buchstäblich mitten ins Herz trifft, setzt ihre wunderschönen, poetischen Lyrics in eine vielschichtige, zart gesponnen Soundwelt. Sie spannt einen Bogen von druckvoll-laut zu verletzlich-leise – einen perfekt-unperfekten, golden schimmernden Bogen quer über den Indie-Pop-Himmel.
(Fotos Sweed: Emma Wolf und Stefan Kraupner)
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