Bekannt geworden durch Hits wie “Rasselbande”, hat Bella Bazz gemeinsam mit seinen Kollegen OT und Cany75 von OTPendia bereits große Erfolge gefeiert. Mit der EP “Mama ich werd Rapper” tritt Bella Bazz nun erstmals solo in Erscheinung. Das komplett independent veröffentlichte Album besteht aus zehn Songs und präsentiert eine neue Facette des Künstlers. Bella Bazz verbindet seinen leichtfüßigen, mit witzigen Zeilen versehenen Rap mit melodischen Gitarrenbeats und Gesang, was zu einem einzigartigen Sound-Erlebnis führt. Dabei ermöglicht das Album einen Einblick in die nachdenklichere Seite des Künstlers, ohne dabei seinen charakteristischen Stil zu vernachlässigen. Bella Bazz beschreibt die Songs des Albums selbst oft scherzhaft als “Schnulzen”.
Dieses Land weiß es noch nicht, aber eine neue Zeitrechnung ist angebrochen: Romy übernimmt. Melancholisch und behutsam beweist die 19-Jährige ein astreines Händchen für großartige und genresprengende Songs – Romy connected die Gen Z genreübergreifend ohne internalisierte Altlast mit zeitloser Popgeschichte. Im Output der Musikerin klingen zuweilen starke, schlaue, emotionale Frauen nach, deren Glam und Style mit eigener Eckigkeit ikonisch wurden – doch wenn Romy eins kann, dann authentisch ihren eigenen Sound durchziehen: Indie trifft auf Trap- und Pop-Elemente, auf unverfälschte Rohheit und intime Einblicke in eine abgrundtief vielschichtige Gefühlswelt. Romy schafft es immer, ihre Gedanken in kunstvoll frei assoziierte deepe Lyrics zu packen, so dass man die Hintergründe nicht unbedingt entziffern kann – was auch gar nicht nötig ist, denn die Gefühle, die Romy evoziert, sind universal und uralt.
(Foto Bella Bazz: ele._hess / Foto Romy: Marina Monaco)
Fotos:
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