Sexschweiss sind nicht zu stoppen und legen im Jahr ihres Debüt-Albums “Gestank” direkt ihr zweites Album “Dada” nach. Aktiv aggressiver Umgang mit Alltagsfatigue, höllische Abgründe des Nachtlebens durchsetzt vom Verlangen nach einem Funken Hoffnung umreißen die Eckpunkte des neuen Release der Vier.
“Sexschweiss holen mich da ab, wo Dÿse mich haben stehen lassen und ich würde überall mit ihnen hingehen. Der Gesang ist eine Performance: Jedes Mal, wenn Claudia Röhrle anfängt zu singen, geht ein Vorhang auf, übelst gute Drums, schlimm-schlaues Songwriting und irgendwie klingt diese Band wie eine Punkband, die sehr leichtfüßig noch ganz andere Genres bespielen könnte.“ (Visions Magazin)
Nachdem Ultrablut 2024 auf ihrer EP “Teneriffa” ihr Zen gefunden haben, surfen sie nun auf ihrem Debutalbum “Tja” durch eine Welt, die völlig auf den Hund gekommen ist und in der kein Globuli mehr wirkt. Mal auf der Jagd, mal auf der Flucht krächzen, schleppen und motzen sich Ultrablut durch Tropfsteinhöhlen, in denen das Patriarchat letzte Hakenkreuze an die Wand kritzelte, bevor es im Tesla Cybertruck unangeschnallt an einer Wand zerschellte und klingen dabei, als hätte Ari Aster eine Hardcore-Show mit den Beach Boys inszeniert.Tja. War ja klar.
(Foto Ultrablut: Felix Schneider)
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