Dÿse ist keine Band. Dÿse ist ein Orkan. Seit ihrer Gründung 2003 zerlegen Jarii van Gohl und Andrej Dietrich Bühnen und Hörgewohnheiten mit einem furiosen Gemisch aus Rock, Punk, Beats, Performance-Kunst und dadaistischem Humor. Was auf den ersten Blick wie ein minimalistisches Duo erscheint, entfaltet live eine brachiale Energie – präzise, laut, unberechenbar. Immer authentisch, innovativ und hochenergetisch, erfüllen Dÿse keine Standards, sondern wachsen weit darüber hinaus. Das schätzen nicht nur Fans, sondern auch Bands wie Heaven Shall Burn, Deichkind, Die Ärzte oder Kraftklub, mit denen in Kooperationen viele Songs und ganze Alben entstanden sind. Dÿse balancieren an der Grenze zwischen Chaos und Kontrolle. Mit fetten Gitarrenriffs, Schlagzeug-Monstergrooves und Texten, die zwischen Sprachspiel, Wahnsinn und Poesie pendeln, haben sie sich einen festen Platz in der europäischen Musikszene erspielt. Dÿse sind weit mehr als ein Konzert – Dÿse sind ein Erlebnis.
Bei ihrem aktuellen Projekt “Mau R” handelt es sich um ein Konzept-Album, basierend auf der Auseinandersetzung mit der Zeit des Mauerfalls. Anlass und Motivation für das Projekt ist vor allem die aktuelle politische Lage. Mit sieben neuen Tracks, verpackt in einer aus Beton selbst gegossenen Berliner Mauer, gestaltet von 45 Künstler*innen, sind hier keine Tonträger, sondern politische Kunstwerke entstanden. Limitiert auf 89 Stück, werden die einzigartigen Werke live versteigert und der gesamte Gewinn an demokratiefördernde Vereine und Netzwerke gespendet.
(Fotos: Maren Michaelis)
Fotos:
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