Sibel Schick
"Mein Körper - wessen Entscheidung. Warum wir reproduktive Gerechtigkeit brauchen". Lesung
Fr, 12.02.27
Warenannahme
Rubrik: Literatur
Einlass: 19 Uhr
Beginn: 20 Uhr
VVK: 20 Euro (zzgl. Gebühren)
AK: 23 Euro
Ermässigt: 18 Euro
Die Gesellschaft rückt nach rechts, der gebärfähige Körper wird zum Politikum. Bestechend klug analysiert Sibel Schick, warum mit unseren Körpern keine Politik gemacht werden darf. Dass Schwangerschaftsabbrüche Leben retten können, hat Sibel Schick am eigenen Leib erfahren. Und auch, gegen welche Widerstände sie ankämpfen musste, bevor der rettende Eingriff durchgeführt wurde. Körperliche Selbstbestimmung ist aber keine Privatsache: Ob und unter welchen Bedingungen wir Kinder bekommen wollen, ist hochpolitisch. Reproduktive Freiheit wird heute unter Strafe gestellt, Staaten bestimmen über den Zugang zu medizinischer Versorgung – auch in Deutschland. Berührend und kämpferisch zeigt Schick, dass echte Gerechtigkeit in einer gemeinsamen Befreiung liegt.
Sibel Schick ist freie Autorin und Journalistin, Kolumnistin, Podcasterin, Speakerin und Social-Media-Redakteurin. Sie ist 1985 in Antalya (Türkei) geboren und wohnt seit 2009 in Deutschland. Ihre Texte erschienen bisher unter anderem bei der taz, beim Missy Magazine und beim nd. Ihr Buch “Hallo, hört mich jemand?” erschien 2020 bei Edition Assemblage. Ihr Leseheft “Deutschland schaff‘ ich ab. Ein Kartoffelgericht” veröffentlichte sie 2019 bei Sukultur. Zuletzt erschien ihr Sachbuch “Weißen Feminismus canceln. Warum unser Feminismus feministischer werden muss” bei S. Fischer.
Fotos:
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