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ARCHEtypus - Utopien sozialer Architektur


Künstlerische Positionen zu urbanen Phänomenen


Do, 09.09.21

Kunsthalle

Rubrik: Ausstellung

Öffnungszeiten: Do und Fr 16-20 Uhr, Sa und So 14-18 Uhr

Eintritt: 5 Euro

Ermässigt: 3 Euro

Die Welt erlebt eine Verschiebung in Richtung Urbanisierung. Unsere Städte werden heute durch enorme architektonische, soziale und stadtpolitische Veränderungsprozesse geprägt. Als interdisziplinäres Ausstellungs- und Forschungsprojekt untersucht ARCHEtypus – Utopien sozialer Architektur die Transformationsprozesse zwischen vergangenen und zukünftigen Utopien an historischen Beispielen. Den thematischer Kristallisationspunkt bilden 60 Bildtexttafeln des Deutschen Architekturmuseums (DAM Frankfurt) zur Architekturform des Brutalismus.

Durch Reflexion dieser Utopien in der zeitgenössischen Kunst verbindet das Projekt Wissenschaft, Bildung, Architektur und moderne Kunst. Es spürt mittels performativer, partizipativer und projektiver Strategien in der Kunsthalle Faust, der Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum und dem Foyer der Leibniz Universität den Umbrüchen, Ausbreitungs- und Rückzugsphänomenen im städtischen Raum nach.

Den künstlerischen Schwerpunkt bildet eine Auswahl an multimedialen Werken der zuvor in Venedig realisierten Ausstellung “Arche – Architecture of the Universe”, die im zeitlichen Rahmen der Architektur-Biennale 2021 präsentiert wurde. Die aus Venedig übernommenen internationalen, künstlerischen Positionen eröffnen einen interdisziplinären Diskursraum. Sie lenken den Blick zurück ins Zentrum der Stadtgesellschaft, reflektieren mit Installationen, Video-Projektionen, performativen und partizipatorischen Ideen Umstrukturierungen und Wertewandel und untersuchen so den Handlungsspielraum der “Öffentlichen Sache”. Die Folgen städtischer Fehlplanungen werden dabei ebenso wie Initiativen gelungener Bürger*innenbeteiligung thematisiert, außerdem die temporäre, mitunter utopische Aneignung “urbaner Wildnis”. Insgesamt erweitern die Werke mit Brutalismus-Architektur-Bezug den alltäglichen Blick auf die Stadt- beziehungsweise Architekturlandschaft und öffnen auch virtuell den Raum für neue Perspektiven.

Dazu entwickelt der Kunstverein Kunsthalle Hannover e.V. ein Kunstvermittlungs-Programm aus Vorträgen, Diskussionsforen, Workshops und Performance.

Beteiligte Künstler*innen:
Ole Blank, Ulrika Eller-Rüter, Clemens Fürtler, Filip Gajewski, Patricija Gilyte, Wei-Ming Ho, Ryoichi Kurokawa, Oliver Niemöller, Christiane Oppermann, Chen Pin, Wu Po-Yao, David Rodriguez Gimeno, Ran Slavin, Ilka Theurich, Andrea Uváčiková, Tao Ya-Lun, Sanae Yamada, Shih Yi-Shan

ARCHEtypus – Utopien sozialer Architektur
Künstlerische Positionen zu urbanen Phänomenen

Ausstellungsdauer:
Sonntag, 29. August, bis Sonntag, 3. Oktober 2021
Vernissage: Samstag, 28. August, 19 Uhr

Öffnungszeiten: Fr 16-20 Uhr, Sa und So 14-18 Uhr
Eintritt: 5 Euro, ermäßigt: 3 Euro

öffentliche Führungen: jeden Sonntag um 15 Uhr

gesonderte Öffnungszeiten während des Zinnober-Kunstvolkslaufes:
Samstag, 4. September: 11-19 Uhr, Eintritt frei
Sonntag, 5. September: 11–19 Uhr, Eintritt frei