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Zinnober-Kunstvolkslauf


Atelier-Rundgang, Galerie-Bummel und Tag der offenen Tür


So, 05.09.21

Kunsthalle / Zinsser-Halle

Rubrik: Ausstellung

Öffnungszeiten: 12-19 Uhr

Eintritt: frei

Der alljährliche Zinnober-Kunstvolkslauf genießt weit über die Grenzen Hannovers hinaus Kultcharakter. Benannt nach den Zinnober-Künstlerfesten der 20er-Jahre um Kurt Schwitters wird die Bildende Kunst mit Sonder-Ausstellungen, Performances, Video-Shows, Musik-Sessions, Lesungen, Kunstverlosungen, Café- und Cocktailbars so richtig gefeiert. Insgesamt 72 Ateliergemeinschaften, Galerien und Kunsthäuser öffnen 2021 ihre Türen. An diesem Wochenende wird die ganze Bandbreite der Kunst und die Lebendigkeit der Kunstszene in Hannover sichtbar – bei Faust beteiligen sich das Atelier Bettfedernfabrik, das Atelier Mira und der Kunstverein Kunsthalle Hannover e.V. Der Eintritt ist frei.

Das Atelier Bettfedernfabrik zeigt die Ausstellung “Micro-Moments”. Zu sehen sind Werke von Natalie Deseke, Maria Fieseler-Roschat, Vera Frese, Kerstin Henschel, Michael Kiener, Dieter Kist, Bernd Kock, Luzia Lippert, Harro Schmidt, Anja Steckling, Ilka Theurich und Hanna Wagenknecht. Samstag und Sonntag zwischen 16 und 17 Uhr gibt es unter dem Motto “Atelier-Screenshots” jeweils eine Verlosung zum Mondschein-Picknick.

Das Atelier Mira zeigt die Ausstellung “10 Artists”. Gezeigt werden Arbeiten Helmut Klein (aka HAK), Artur Kriening, Dirk Lorey, Martina Mogge-Auerswald, Lune Ndiaye, Anna Pedall, Martina Pütz, Maria Rabinowitsch, Brigitte Raddatz und Mirija Zun. Zudem gibt es an beiden Zinnober-Tagen eine Verlosung von Bildern.

In der Kunsthalle Faust ist die Ausstellung ARCHEtypus – Utopien sozialer Architektur zu sehen. Als interdisziplinäres Ausstellungs- und Forschungsprojekt untersucht die Ausstellung die Transformationsprozesse zwischen vergangenen und zukünftigen Utopien an historischen Beispielen. Den thematischer Kristallisationspunkt bilden 60 Bildtexttafeln des Deutschen Architekturmuseums zur Architekturform des Brutalismus. Durch Reflexion dieser Utopien in der zeitgenössischen Kunst verbindet das Projekt Wissenschaft, Bildung, Architektur und moderne Kunst. Es spürt mittels performativer, partizipativer und projektiver Strategien in der Kunsthalle Faust, der Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum und dem Foyer der Leibniz Universität den Umbrüchen, Ausbreitungs- und Rückzugsphänomenen im städtischen Raum nach. Am Zinnober-Wochenende gibt es Samstag und Sonntag jeweils um 15 Uhr eine öffentliche Führung.

alle Infos zum kompletten Programm: