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Rome


Neo-Folk und Chanson Noir aus Luxemburg


Fr, 07.10.22

Mephisto

Rubrik: Livemusik

Einlass: 19 Uhr

Beginn: 20 Uhr

VVK: 23 Euro (zzgl. Gebühren)

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Jerome Reuter ist ein unermüdlich Schaffender, ein übermäßig kreativer Kopf mit immensem, musikalischem Output. Mit “Parlez-vous Hate?” erschien letztes Jahr das 15. Studio-Album mit seinem Projekt Rome, erneut auf dem Dark Alternative Label Trisol Music. Rome beschäftigt sich in seinen Texten oft mit historischen und gewichtigen Themen und spickt sie mit Versatzstücken aus der Weltliteratur. So finden sich Zitate von Brecht bis Jünger, von Camus bis Celine, von Burroughs bis London. Dabei scheut Reuter nicht, heikle, hochaktuelle Themen mit einer gesunden Portion Sarkasmus und Zweideutigkeit anzugehen.

Seinen Stil beschreibt Rome als Dark Folk oder Chanson Noir. Im bandeigenen Stil vermischen sich diverse musikalische Traditionen: Der Chanson seiner erklärten Vorbilder Jacques Brel und Léo Ferré trifft mitunter auch auf kühle Rock- und Wave-Einflüsse wie etwa von Joy Division und New Model Army. Auf seinem letzten Album “The Lone Furrwo” kehrt der Luxemburger mit der sonoren Stimme zurück vom No-Wave-Folk zum martialischen Neo-Folk seiner Wurzeln. Reuters Songs – meist als Teile genreübergreifender Konzeptalben – vermögen live Intellektuelle, Wacken-Jünger, Goths und Punks zu überzeugen. Eine eingeschworene Fangemeinde hat sich Rome über die Jahre flächendeckend erspielt. Rome ist einer einzigartigen, künstlerischen Vision ergeben, steht dabei auf der Seite der Außenseiter*innen und ist ein Botschafter der Melancholie mittels elegischen, gleichsam an Protest-Songs erinnernden Hymnen.

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