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How Far Is Here / How Long Is Now


Eine Doppelproduktion mit Choreografien von Felix Landerer und Dimo Milev


Di, 22.11.22

Kunsthalle Faust

Rubrik: Bühne

Einlass / Beginn: 19:30 Uhr

Eintritt: AK und VVK: 18 Euro (inkl. Gebühren)

Ermässigt: 10 Euro

Geeint im Verständnis, ihre Arbeit als choreografischen und kollektiven Prozess zu verstehen, zeigen der hannoversche Choreograf Felix Landerer und der aus Bulgarien stammende Dimo Kirilov Milev zwei Werke für insgesamt sechs Tänzer*innen.

“Cheer” von Felix Landerer

Ausgangspunkt für Felix Landerers Arbeit ist die Suche nach der Verortung von Euphorie und Freude. Damit verbindet sich vor allem auch die Frage, ob und wie sich, nach der durch die Pandemie erzwungenen Isolation und der wieder möglichen Berührung, diese Empfindungen verändert haben. Das Stück ist damit gleichzeitig Weiterentwicklung und Spiegelung der ersten – rein digitalen – Fassung des Stücks, die unter Einhaltung von Abstand entstand und in der es statt um den ursprünglich gesuchten Ausdruck von Freude eher um die solistische Suche ging, was aus diesem unschuldigen Gefühl geworden ist. Das Stück fragt auch danach, ob inmitten heutigen Aufruhrs und dem Lärm von konkurrierenden Echokammern noch ein – körperlicher – Raum für ein ungetrübtes Empfinden zu finden ist.

“Not A Color Theory” von Dimo Kirilov Milev

“Not a color theory” erzählt von dem unerbittlichen Wunsch, eine echte und bedeutsame Verbindung zu finden, von jemandem wahrhaftig berührt zu werden, einander tief und wirklich zu verstehen und bedeutungsvoll zu interagieren. Es erzählt auch von Körpern, die gezwungen sind, aufeinander zu stoßen, in einem ständigen – unpersönlichen – Geben und Nehmen. Gleichzeitig wissen diese Körper nicht und kämpfen darum, wie sie einander sagen sollen, was sie wirklich sagen wollen. In intensiven Nahaufnahmen lässt Choreograf Dimo Kirilov Milev jeweils zwei Tänzer*innen Raum für ihre Suche nach wahrer Verbindung. Er lässt sie erzählen von der Sehnsucht zu jemandem dazu oder irgendwo hinzugehören. Über ihre körperliche Intensität und ihre feingezeichneten Gesten fokussieren diese Duette unseren Blick für die flüchtigen Momente von Nähe, die Vergänglichkeit und Unbeständigkeit von persönlichen Bindungen und das Ringen um Formen von wirklich bedeutungsamen Beziehungen.

Aufführungstermine:

Mittwoch, 19. Oktober, 19:30 Uhr (Premiere)
Donnerstag, 20. Oktober, 18:30 Uhr
Mittwoch, 9. November, 18:30 Uhr
Donnerstag, 10. November, 19:30 Uhr
Sonntag, 13. November, 19:30 Uhr
Dienstag, 22. November, 19:30 Uhr
Sonntag, 27. November, 19:30 Uhr

www.felixlanderer.de

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