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Internationales 1. Mai-Fest


Live mit The Toasters, Äl Jawala, Fahnenflucht, Finna, Die P, El Flecha Negra, Passpartout, Arrested Denial, DGB-Chor, Guacáyo, Me & Ms Jacobs, Olympya, Oiro, Raum 27, Fluppe, Grundhass, Randale, Herr Jan und Clown Lakis


So, 01.05.22

Freigelände

Rubrik: Livemusik / Fest

Einlass / Beginn: 14 Uhr

Eintritt: frei

Tradition hat es in sich: Seit vielen Jahren präsentiert Faust das Internationale 1. Mai-Fest. Es ist zu einer festen Größe unter den Mai-Feierlichkeiten unserer Heimatstadt geworden. Auch in diesem Jahr ist wieder ein buntes Programm zusammengekommen, das es in sich hat: Neben einem hochkarätigen Musikprogramm mit Künstler*innen aus allen Genres und dem obligatorischen Kinder- und Kulturprogramm werden auf der Faust-Wiese internationale Speisen, Getränke, Infostände und vieles mehr angeboten.

Das Programm auf der Musikbühne:

Faust-Wiese, Beginn: 14:00 Uhr

14:00 Uhr
DGB-Chor
Linke Lieder gegen den rechten Ton

Auf dem Grat zwischen demokratischem Anspruch, gesellschaftlicher Wirklichkeit, Arbeitsdisziplin und Utopie schlingert unser Chor-Schiff aus manch sicherem Hafen von Klippe zu Klippe und geht doch nicht unter. Die Schräglage nach links ist gewollt, mit Kritik an den gesellschaftlichen Verhältnissen halten wir nicht hinter dem Berge, und aus uns völlig rätselhaften Gründen kommen die Leute in Haufen zu unseren Auftritten.

dgb-chor-hannover.de
DGB-Chor @ Facebook

14:30 Uhr
Arrested Denial
Punkrock aus Hamburg

Arrested Denial wurden Ende 2009 in Hamburg gegründet. Musikalisch steht die Band für Street-Punk mit eingängigen Melodien und gelegentlichen Offbeats, inhaltlich mit den mittlerweile ausschließlich deutschen Texten für kritische Selbstreflektion und eine klare politische Kante.

www.arresteddenial.de
Arrested Denial @ Facebook

15:20 Uhr
Passepartout
HipHop aus Hannover

Als energetische Live-Band hauen Passepartout nicht nur HipHop-Heads aus ihren Sneakern. Die Crew aus Hannover bringt echte Instrumente mit stabilen Raps und einprägsamen Hooks auf die Bühnen der Festivals und Konzerthallen. Dort reißen sie Shows ab, die zum kollektiven Ausrasten bewegen. Feiern und Fernweh stehen dabei gleichermaßen im inhaltlichen Mittelpunkt wie politische und gesellschaftliche Fragen und Ungerechtigkeiten. Mit ihren deutsch-französischen Texten machen sich die Künstler*innen für Weltoffenheit und eine solidarische Gemeinschaft stark.

www.passepartoutcrew.de
Passepartout @ Facebook

16:10 Uhr
El Flecha Negra
Cumbia, Reggae und Mestizo aus Freiburg

Bei El Flecha Negra fließen viele verschiedene Quellen zusammen zu einem großen musikalischen Fluss, der die Hörer*innen mit auf die Reise nimmt. Wild und mitreißend, reich an Geschichten und Eindrücken und mit einem klaren Ziel: Erzeugung von Glücksgefühlen! Südamerikanische Roots treffen auf karibische Leichtigkeit, torkelnde Chicha-Gitarren auf glasklare Trompeten. Das Ganze gekrönt vom mehrstimmigen Satzgesang der Musiker*innen, die mit feurigen Botschaften und ansteckender, positiver Ausstrahlung auf der Bühne strahlen.

https://www.elflechanegra.com
El Flecha Negra @ Instagram

17:10 Uhr
Die P
Conscious Rap aus Bonn

“Wenn ich komme, machst du Platz.” Die P bittet nicht um Raum im kraftstrotzenden Rap-Kosmos, sie nimmt ihn sich einfach. Ihre Debüt-Single “Mach Platz” dient als Blaupause für den musikalischen Werdegang der jungen Frau aus Bonn. Ihr Album “3,14” ist der erste Release bei 365xx, einem jungen All Fe:Male-Label aus Deutschland. Zur Botschaft passen die Beats: klassisches Gewummer mit tiefergelegten Bässen in der Dre-Tradition statt Modernitäten wie Trap. Und statt Auto-Tune einzusetzen und zur Absicherung ein paar schicke Features einzusammeln, rappt Die P lieber ihr gesamtes Debüt im Alleingang voll und schickt Props an Salt'n'Pepa. Wer's noch nicht wusste: Street-Rap geht hierzulande auch intelligent.

Die P @ Instagram

18:10 Uhr
Finna
Rap aus Hamburg

Liebe, Wut, Rotz und Glitzer treffen auf klare Statements und queerfeministisches Empowerment. Rapperin Finna ist eine grinsende Rebellin mit Riesenstimme, die sich für sexuelle Selbstbestimmung, gegen Homophobie und Bodyshaming stark macht. Eine Powerfrau, die durch starke Softness und bestechende Ehrlichkeit nicht nur auffällt, sondern sich als bleibender Eindruck in die Herzen spielt. Finna ist solo und auch als Teil des neuen feministischen HipHop-Kollektivs Fe*Male Treasure auf unzähligen Bühnen live unterwegs und schlägt auch über die Zecken-Rap-Sphäre Alarm.

finnamusik.de
Finna @ Instagram

19:10 Uhr
Fahnenflucht
Punkrock vom Niederrhein

Wenn Fahnenflucht jemals ein weichgespültes Gute-Laune-Album herausbringt, wissen wir, dass wir es als Gesellschaft geschafft haben. Wir haben unsere Probleme überwunden, Rassismus zerstört, Kapitalismus besiegt und alle werden gleich behandelt. Solange das nicht passiert ist, hält uns Fahnenflucht auch weiterhin wütend den Spiegel vor und serviert uns Zeitgeist-Destillate. Es gibt keinen einzigen Grund bei Antifaschismus leise zu sein. Und solange braucht es eben eine Band wie Fahnenflucht mit ihrem kompromisslosen, intelligenten Punkrock, der nicht nur die Ohren am Puls der Zeit hat, sondern auch beide Fäuste.

fahnenflucht.com
Fahnenflucht @ Instagram

20:10 Uhr
Äl Jawala
Balkan Big Beats aus Freiburg

Gute Energie können wir gerade alle gebrauchen. Und bei den Konzerten von Äl Jawala wird jede Menge guter Energie freigesetzt. “I Way To Äl”, das Album und die Tour, zeigen die Quintessenz aus 22 Jahren auf Reisen mit Äl Jawala. Äl Jawala steht arabisch für “die Wandernden”. Außergewöhnliche Musiker, unterwegs in Sachen Balkan-Brass, treibenden Beats, ansteckender Lebensfreude und einem unbeirrbarem Instinkt für knisternde Stilmixe. Die Botschaft der Band ist klar: Wir sind eins, alle gehören zusammen, tanzen zusammen. Vielfalt ist Reichtum, lasst sie uns feiern.

jawala.de
Äl Jawala @ Instagram

21:10 Uhr
The Toasters
Ska aus New York

The Toasters sind eine Legende. Seit über vuer Dekaden im Geschäft, haben sie die Two Tone-Ära eine Weile fast im Alleingang am Leben erhalten. Darüber sind sie zu Recht Ikonen geworden. 1981 von Exil-Engländer Rob “Bucket” Hingley an der Lower East Side Manhattans gegründet, strahlt der Toasters-Sound aus World Beat, Soul, Rap, Rocksteady, Reggae und Ska mit Rock- und Punk-Einflüssen heller als der so ziemlich jeder anderen Ska-Band. Kein Wunder, sind die New Yorker doch durchwegs grandiose Musiker, die ihren Kunstwillen unter anderem mit tollen weiteren Bands wie etwa dem New York Ska Jazz Ensemble ausleben.

thetoasters.band
The Toasters @ Instagram

Das Programm auf der Gretchen-Bühne:

Biergarten Gretchen, Beginn: 15 Uhr

15:00 Uhr
Grundhass
Punkrock aus Berlin

Die meisten Menschen kratzen sich vermutlich verwirrt am Kopf, wenn sie Grundhass auf einer Bühne sehen. Verspricht der Name doch schäbigsten Zwei bis drei Akkorde-Deutschpunk und stumpfstes Parolen-Gedresche. Wenn dann der sympathische Typ mit Akustikgitarre und dem Jürgen von der Lippe-Hemd die Bühne betritt und seine melodischen Hymnen mit teils absurden Texten aufführt, ist klar, dass hier Etikettenschwindel vorliegen muss.

grundhass.com
Grundhass @ Instagram

15:50 Uhr
Fluppe
Post-Punk aus Hamburg

Es passieren wundersame, berührende und verwirrende Dinge in dieser Musik, die vier Männer mit Gitarre, Bass, Schlagzeug und Gesang eingespielt haben. Und damit geht es ja schon los: Denn wie oft kann man diesen Satz eigentlich ruhigen Gewissens und ohne zu flunkern niederschreiben? Eben. Fluppe stammen aus Hamburg und sind sie eine der seltenen Bands, bei denen man nicht sofort die “Klingt wie”-Karte spielen kann. Erste Augenzeugen ihrer Konzerte vergleichen Fluppe gerne mit Turbostaat, was grob in die Richtung geht, aber musikalisch kommen einem eher diese räudig-poetischen Post-Punk-Bands wie Do Nothing, Shame, Protomartyr oder auch Idles in den Sinn.

www.fluppeband.de
Fluppe @ Instagram

16:50 Uhr
Raum 27
Hybrid-Pop aus Bremen

Energiegeladener Hybrid-Pop, markanter Gesang und eingängige Melodien, dazu Oversized-Pullis, alte Trainingsjacken und Turnschuhe. Noch vor ein paar Jahren hätte man Raum 27 anhand dieser Koordinaten irgendwo in einem Berliner Szene-Stadtteil verortet. Doch spricht man mit Tristan und Mathis, fällt nach spätestens zwei Sätzen auf, dass die von ganz woanders kommen. Die beiden fühlen sich zwischen Bremen, Nordseeküste und Dorf zu Hause.

www.raumsiebenundzwanzig.de
Raum 27 @ Instagram

17:50 Uhr
Oiro
Punkrock aus Düsseldorf

Vier Jahre hat es gedauert, bis Oiro mit ihrem neuen Album “Mahnstufe X” an den Start gingen. Mittlerweile zum Quartett geschrumpft, präsentieren sich die Düsseldorfer besser denn je. Der Sound ist eingedampft auf die Essenz mit keinem Ton zu viel, fast die einzige Konstante sind ein paar female Background-Vocals und ein paar Samples. Die neuen Tracks wurden scheinbar einfach so aus dem Ärmel geschüttelt, wie zum Beispiel die Punk-Klopper “Fahr zu Hölle MPU” und “Die Kids vom Hellweg”, das geniale, post-punkige “Gewalt am Mittwoch” oder das ergreifende “Talking 'bout my generation”. Punkrock meets NDW meets Post-Punk, weniger kryptische Lyrics, sondern politische Zustände anprangernd.

www.mofapunks.de

18:50 Uhr
Olympya
Post-Punk, HipHop und Pop aus Hamburg

Olympya sind eine New Wave-Postpunk-Pop-Band aus Hamburg. Mit “Auto” haben sie im Februar 2021 ihr Debüt-Album über Audiolith released. Die drei Frontsänger waren früher unter anderem Teil der Boom-Bap-Rap-Formation “Die Funkverteidiger”, spielten große Festivals und tourten durch den gesamten deutschsprachigen Raum. 2018 wurde ihnen die Schublade des Boom-Baps zu klein und sie entschlossen sich, nochmal ganz von vorne zu beginnen. Fern von allen Genre-Grenzen.

www.olympya.de
Olympya @ Instagram

19:50 Uhr
Me & Ms Jacobs
Rock und Soul aus Hannover

Die Band Me & Ms Jacobs lässt mit ihrer Musik atmosphärisch tief in das Leben der Frontsängerin blicken. Biographische Texte kollidieren mit Sophisticated Pop, Soul und Blues – sowie dem liebevoll rauchigen Klang von Lina Jacobs Stimme. Die jungen Musiker*innen spielen ihren anrührenderen Vintage Sound angelehnt an die 60er- und 70er-Jahre. Dabei werden authentisch die Höhen und Tiefen einer jungen Frau in Noten verpackt. Für Lina ist das Leben ein Song und die Menschen sind die Noten. Treffen Menschen aufeinander, entsteht eine Melodie.

Me & Ms Jacobs @ Instagram

21:00 Uhr
Guacáyo
Indie, Reggae und Pop aus Hamburg

Guacáyo rufen mit ihrem frechen Indie-Pop-Sound zum Nein zur Norm und zum Ja zu sich selbst auf. Dem Trio geht es um den Ausdruck aller Emotionen, so auch auf ihren Konzerten. Musikalisch bedient die Band dabei keine Schubladen, sondern spannt einen weiten Bogen, sodass ein einzigartiger Indie-Pop mit Einflüssen aus Reggae und HipHop entsteht. Es wird von Feminismus und Schubladendenken, Umweltschutz und tiefen Gefühlen gesungen. Gesellschaftskritische Songs regen zum Tanzen und zum Andersmachen an.

guacayo.de
Guacáyo @ Instagram

Das Programm auf der Kinder-Bühne

Mittelgang, Beginn: 14:00

14:00 Uhr
Clown Lakis
Jux und Dollerei zum Kaputtlachen

Clown Lakis begeistert sein junges Publikum nicht nur gekonnt mit Jonglage, sondern zeigt auch weitere tolle Tricks aus seiner bunten Clownskiste.

14:30 Uhr
Herr Jan
HipHop, Pop und Indie aus Bad Iburg

Herr Jans Lieder sind wie warme Milch mit Honig, ausgelassen Tanzen mit Freund*innen und Marshmallows am Lagerfeuer. Eine liebevolle Hommage an die kleinen und großen Verrücktheiten des Familienalltags. Mal laut, mal leise, mal nachdenklich, mal verrückt und impulsiv, mal cool, mal lieb, aber immer unverkennbar Herr Jan. So groovt er sich brummend als Grummelbär durch einen stampfenden Reggae-Beat, kommt als Rand vom Butterbrot mit Pop-Gitarren und Mitsing-Refrain um die Ecke, tanzt ausgelassen in dem A-Capella-Dancefloor-Hit “Meine 5 Minuten” und bei “Gargelkarg” britzelt es mit Synthesizern und Rap-Shouts in Deichkind-Manier.

www.herrjan.de

15:30 Uhr
Clown Lakis
Jux und Dollerei zum Kaputtlachen

Clown Lakis begeistert sein junges Publikum nicht nur gekonnt mit Jonglage, sondern zeigt auch weitere tolle Tricks aus seiner bunten Clownskiste.

16:00 Uhr
Randale
Rock aus Bielefeld

Randale machen Rockmusik für Kinder. Eigentlich sogar Rockmusik für die ganze Familie. Manchmal sogar für Leute, die gar keine Kinder haben. Jedenfalls keine eigenen. Die leihen sich dann welche, damit sie bei den Konzerten nicht so auffallen. Bei Randale sitzen alle in einem Boot: Eltern, Kinder, Musiker. Alle haben Spaß, viel Spaß, sensationell viel Spaß. Das liegt zum einen an der Vielfalt der gespielten Stile. Von Rock über Punk und Metal bis hin zu Reggae, Ska, Folk und Pop. Zum anderen natürlich auch an den gelungenen Texten. Die handeln von Themen, die für Familien und Kinder von Bedeutung sind. Dabei werden auch Inhalte wie Fahrradhelme, Zähneputzen oder Bewegung oder Ernährung mit eingebunden. Immer mit Augenzwinkern.

www.randale-musik.de

17:00 Uhr
Clown Lakis
Jux und Dollerei zum Kaputtlachen

Clown Lakis begeistert sein junges Publikum nicht nur gekonnt mit Jonglage, sondern zeigt auch weitere tolle Tricks aus seiner bunten Clownskiste.

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