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"Ab heute - Der lange Weg zum eigenen Namen"


Filmpremiere, Podiumsgespräch & Get Together


Fr, 15.07.22

60er-Jahre Halle

Rubrik: Gesellschaft / Fest

Einlass: 18:30 Uhr

Beginn: 19 Uhr

VVK: Soli-Ticket: 5 bis 8 Euro / Freies Ticket: 0 Euro (zzgl. Gebühren)

Das queere Filmteam, bestehend aus Sophia Emmerich und Sam Arndt, hat in seinem Film “Ab heute – Der lange Weg zum eigenen Namen” einen Blick auf den jahrelangen Hürdenlauf geworfen, den trans Personen in Deutschland für eine Personenstandsänderung durchlaufen müssen. Es geht dabei insbesondere um das vom Bundesverfassungsgericht wiederholt als verfassungswidrig erklärte “Transsexuellengesetz” (TSG). Auch wenn die aktuell regierende Koalition bereits die Absichtserklärung gegeben hat, ein neues Selbstbestimmungsgesetz zu verabschieden, ist dies bisher noch nicht umgesetzt worden. Gleichzeitig regt sich immer größerer Widerstand aus bestimmten Kreisen von Politik und Gesellschaft und es werden wieder vermehrt “Schreckensszenarien” queerer Selbstbestimmung geschaffen. Das schafft eine psychische Belastung für trans Personen, auch im Hinblick auf die Erinnerung diskriminierender Praktiken und Vorgaben, denen sie ausgesetzt waren und sind, sowie reelle physische Gefahren.

Neben der Filmpremiere sollen unter der Moderation von Performance-Künstlerin Ilka Theurich in einem Podiumsgespräch die Herangehensweise und Beweggründe des Filmteams besprochen werden, aber auch Protagonist*innen aus dem Film selbst zu Wort kommen.

Abgeschlossen wird der Abend mit einem Get Together und einem DJ-Set von Miss Jasmina.

18.30 Uhr: Einlass & Sektempfang
19.00 Uhr: Filmpremiere
20.15 Uhr: Podiumsdiskussion
Get-Together mit DJ-Set im Anschluss

Die Filmpremiere findet im Rahmen des Kreativlabors statt, in dem sich das kreHtiv Netzwerk Hannover e.V. mit dem Themenfeld Gender Equality auf künstlerisch-kreative Weise beschäftigt.

Soli-Tickets 5 bis 8 Euro. VVK exklusiv via Eventbrite.

Freie Tickets 0 Euro. VVK exklusiv via Eventbrite.

Eine Veranstaltung des kreHtiv Netzwerkes Hannover.

Gefördert durch die Beauftragten für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt der Landeshauptstadt Hannover. Unterstützt durch die Region Hannover (Team Gleichstellung). Unterstützt durch Spielfeld Gesellschaft, einer Initiative der Niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung.