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Die Reise des Bandoneón


Ein Film von Martin C. Wolfstein


Di, 07.02.23

Warenannahme

Rubrik: Gesellschaft

Einlass: 19 Uhr

Beginn: 20 Uhr

VVK: 8 Euro (zzgl. Gebühren)

AK: 10 Euro

Ermässigt: 8 Euro

Der Sozialwissenschaftler Martin C. Wolfstein hat durch jahrelange ausgiebige Recherche- und Forschungsarbeit mit dem Film “Die Reise des Bandoneón” einem fast vergessenen Musikinstrument ein Denkmal gesetzt. Der Film erzählt facettenreich und detailverliebt über das Musikinstrument des Tango Argentino, dem Bandoneón.

Bevor das Bandoneón 2008 seinen Status als Attribut des immateriellen UNESCO-Weltkulturerbes “Tango Argentino” als stilbildendes Instrument an der Seite des Tanzes und der Musik bekam, hatte es seine Geschichte in Deutschland mit Männern, die nach Erzen gruben, den Bergleuten. Gerade in diesen Kreisen war das “Bergmannsklavier” sehr beliebt.

Es ist die Geschichte eines Musikinstrumentes und seinen Musiker*innen, den Bandoneonistas, von Amateuren und Laien aus Deutschland, Ost und West, und “claro, que sí!”, aus Argentinien. So kommen noch einmal Persönlichkeiten, wie die letzte Legende des Tango Argentino, Leopoldo Federico oder die 102-jährige Tochter des Bandoneón-Fabrikanten Alfred Arnold, Helene, zu Wort.

Dass es bei den Bewohnern am Río de la Plata in aller Munde ist und allen Tango-Liebhaber*innen schwärmerisch in deren Ohren klingt, sollte nicht verwundern. Ist es doch in fast allen Tango-Liedern zu hören. Dieser einzigartige, sinnlich-melancholische Klang, der manchmal die menschliche Stimme nachahmt oder auch die Stimmung der Menschen auf poetische Weise wiedergeben kann. Was muß das für ein Artefakt sein, das einen solchen Klang erzeugt? Woher kommt es? Wer hat es erfunden ? Diesen Fragen geht der Film von Martin C. Wolfstein nach.

Fotos:
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