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The Crash


Ein Theaterstück zur Krise des Weltsystems. Uraufführung als Film und Diskussion mit den Schauspieler*innen


Sa, 18.12.21

Warenannahme

Rubrik: Bühne

Einlass: 18 Uhr

Beginn: 18:30 Uhr

Eintritt: 3 Euro

Ermässigt: 1 Euro

Die Welt hat eine neue Richtung genommen. Der Schuldenbestand der Staaten ist durch diverse Banken- und Euro-Rettungsaktionen auf den höchsten Stand aller Zeiten gestiegen, Krieg und Krisen brechen aus, Migration verunsichert Europa und jetzt kommt noch Corona. Die Gesellschaften sind zunehmend zerrissen und polarisiert. Es droht nicht nur ein Finanzcrash, sondern ein Crash des Weltsystems.

Grundlage des Theaterstücks sind szenische Texte mit weltpolitischen Inhalten, gestaltet und verfasst von einer Gruppe von jungen Migrant*innen und Flüchtlingen, die dezidiert auf Kritik, Veränderung oder Bestätigung von gesellschaftlichen Verhältnissen gerichtet sind.

Das Stück beginnt mit dem Warten im Flughafen. Die Passagiere, ein psychisch kranker Mensch, ein verrückter Philosoph, eine obdachlose Frau, ein Arzt, Trump, eine Geschäftsführerin, ein Musiker, ein Schüler und ein Jugendlicher sind frustriert wegen der Wirtschafts- und Corona-Krise. Sie erzählen von ihren Ängsten, ihrem Ärger und ihren Sorgen, verhalten sich misstrauisch, skeptisch und kritisch.

Film-, Tanz- und Musik-Elemente begleiten das Stück, beschreiben und analysieren die Ursachen und Gründe der Krise und rekonstruieren die eigene Wahrnehmung der Welt. Das daraus entstandene Theaterstück wurde zu einem Film umgesetzt, da aufgrund der Corona-Auflagen eine Aufführung zurzeit nicht möglich ist. Ein Teil des Ensembles wird im Anschluss für eine Diskussion zur Verfügung stehen.

Regie: Dr. Amalia Sdroulia (Wissenschaftlerin und Theaterpädagogin) und Ibrahim Zardascht (Filmregisseur und Theaterpädagoge)

Es gilt die 2G-Plus-Regel. Zutritt nur geimpft oder genesen. Außerdem tagesaktueller Antigen-Test notwendig!

Das Projekt wird gefördert durch den Fonds Soziokultur aus Mitteln des Programms Neustart Kultur der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Förderer*innen The Crash