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Möglichkeiten des bürgerschaftlichen Engagements trotz fehlenden Wahlrechts


Podiumsdiskussion über die hannoversche Migrationspolitik und den MiSO-Forderungskatalog anlässlich der Kommunalwahlen 2016

Mo, 05.09.2016

Warenannahme

Rubrik: Gesellschaft

Einlass: 18 Uhr

Beginn: 19 Uhr

Eintritt: frei

Der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund in unserer Stadt beträgt über 29 Prozent. Davon haben mehr als ein Drittel weder die deutsche, noch eine europäische Staatsbürgerschaft und sind somit nicht wahlberechtigt. Als Verbund von MigrantenSelbstOrganisationen vertritt MiSO die Interessen der in Hannover lebenden Einwanderer und setzt sich für ein gleichberechtigtes Zusammenleben aller in Hannover lebender Menschen ein.

Aktuell leben rund 4.500 Flüchtlinge aus über 60 verschiedenen Nationalitäten in den über das hannoversche Stadtgebiet verteilten Unterkünften. Die Stadtverwaltung geht davon aus, dass die Zahl der Geflüchteten in Hannover auch 2016 weiter steigen wird. MiSO setzt sich für eine Verbesserung der Situation der in Hannover lebenden Geflüchteten ein. Angesichts der anstehenden Kommunalwahl stellt sich die Frage nach den Ideen und Plänen der Parteien für eine Verbesserung der Lebenssituation von Einwanderinnen und Geflüchteten in Hannover.

Es diskutieren:

  • Christine Kastning, Ratsfrau, Fraktionsvorsitzende der SPD
  • Freya Markowis, Ratsfrau, Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen
  • Georgia Jeschke, Ratsfrau, Sprecherin der CDU-Fraktion im Internationalen Ausschuss


*Oliver Förste, Ratsherr, Fraktionsvorsitzender Die Linke
  • Wilfried Engelke, Ratsherr, Fraktionsvorsitzender FDP

Forderungen von MiSO (Auswahl):
• Angemessene Quotenregelung bei der Zusammensetzung der städtischen Gremien sowie der Verwaltung (29,3 Prozent mit
Migrationshintergrund)
• Evaluation und Weiterentwicklung des Lokalen Integrationsplans (LIP)
• Verstärkte Förderung von Migrantenorganisationen
• Jährliche Migrationskonferenzen auf kommunaler Ebene
• Erhebliche Verbesserung der Unterbringung von Geflüchteten
• Sofortiger Zugang zu Sprachkursen und Qualifizierungsmaßnahmen für alle Geflüchteten
• Gleiche Rechte auf den Zugang zum Arbeitsmarkt und Gesundheitswesen für Geflüchtete

Eine Veranstaltung von MiSO.
Mit freundlicher Unterstützung der Landeshauptstadt Hannover, Gesellschaftsfond Zusammenleben.