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Revolution und Kunst - Kunst und Revolution


Diskussionsveranstaltung im Attac-Herbstprogramm


Di, 30.10.18

Der Nachbarin Café

Rubrik: Gesellschaft

Einlass / Beginn: 19:30 Uhr

Eintritt: frei

Im Rahmen der Themenstellung über das Verhältnis zwischen Ökonomie und Kultur und angesichts der im kapitalistischen System vorherrschenden Verdinglichung sozialer Beziehungen möchte Attac in dieser Veranstaltung zwei Anliegen miteinander verbinden: Zum einen das Vorhaben mit weiteren Texten von Boris Arvatov (aus dem nachrevolutionären Russland der 1920er-Jahre) über die ausgeweitete Rolle der Kunst in der Produktion und der Gestaltung der Alltagsumwelt als bewusstes formorganisierendes Schaffen zu informieren (unter anderem Die Kunst und die Organisation der Umwelt), zum anderen möchte Attac aus dem Anlass der aktuellen Ausstellung “The Most Dangerous Game” im Haus der Kulturen der Welt in Berlin über das Werk und Wirken der Situationistischen Internationale über die Differenzen (zuallererst die historische Grundlage, der Künstler in der Produktion u.s.w.) und Gemeinsamkeiten der beiden radikalen Ansätze reflektieren. Zu Letzteren gehören: Kunst und Revolution, die Befassung mit den Kooperationsformen von Künstlerinnen und Künstlern, die Aufhebung der Kunst als eigene, selbstgenügsame Praxis in einer neu hervorgehenden Ästhetik, das Bestreben, die Kunst im gesellschaftlichen Leben aufgehen zu lassen, das Problem der Rückgewinnung vormals revolutionärer Inhalte.