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"Die ausgeblendete Vielfalt"


Vortrag und Diskussion im Rahmen der Reihe “70 Jahre Menschenrechte. Wir schauen genau hin!”


Do, 08.11.18

Warenannahme

Rubrik: Gesellschaft

Einlass / Beginn: 19 Uhr

Eintritt: frei

Die Grundrechte und die Menschenwürde sind nicht Bestandteil einer spezifischen christlichen Kulturtradition und stehen nicht im Widerspruch zu anderen kulturellen Traditionen. In allen Gesellschaften gibt es sowohl positive Bezüge auf Grundrechte, zum Beispiel Meinungs- und Religionsfreiheit, als auch negative Gegenströmungen. Dabei haben sich insbesondere der islamische und der christliche Kultur-Raum wechselseitig stark beeinflusst. Die Entwicklung unseres heutigen Verständnisses der Menschenwürde hat in beiden Kultur-Räumen ihre Basis. Auch aktuell gibt es vielfältige Strömungen im islamischen Kulturraum, die sich positiv auf Grundrechte beziehen. Die Aufklärung hat ebenfalls einen Teil ihrer Wurzeln historisch im Islam. Und diese Denkrichtungen wurden über die Jahrhunderte hinweg im islamischen Kultur-Raum weiterentwickelt.

Anhand historischer und konkreter aktueller Beispiele wollen wir diese Ansätze diskutieren, für eine Ausstellung aufbereiten und öffentlich zur Diskussion stellen. Zu dieser Auftaktdiskussion des Projektes laden wir alle Interessierten ein, sich mit ihren Ideen zum Thema einzubringen. Für uns ist diese Diskussion einer der Ausgangspunkte für die weitere Projektentwicklung.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe “70 Jahre Menschenrechte. Wir schauen genau hin!” des Bündnisses “Menschenrechte grenzenlos” Hannover statt.

www.menschenrechte.kargah.de

Eine Veranstaltung des Kulturzentrums Faust, gefördert durch den Gesellschaftsfond Zusammenleben der Stadt Hannover und weitere Kooperationspartner*innen.

70 Jahre Menschenrechte – Programm November und Dezember 2018: