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Deutschland, ein Wirtschaftsmärchen


taz-Salon mit Ulrike Herrmann und Achim Truger


Präsentiert von: taz Nord

Do, 07.11.19

Warenannahme

Rubrik: Gesellschaft / Literatur

Einlass: 18:15 Uhr

Beginn: 19 Uhr

Eintritt: frei

Deutschland ist reich, aber die gängigen Erklärungen sind falsch. So soll Ludwig Erhard der “Vater” des Wirtschaftswunders gewesen sein – in Wahrheit war er ein unfähiger Ökonom, ein Profiteur des NS-Regimes und ein Lügner. Die Bundesbank war angeblich die unbestechliche “Hüterin der D-Mark” – tatsächlich hat sie Millionen in die Arbeitslosigkeit geschickt und die deutsche Einheit fast ruiniert.

“Soziale Marktwirtschaft” klingt nach sozialem Ausgleich, doch begünstigt werden die Reichen. Auch die permanenten Export-Überschüsse haben Deutschland nicht vorangebracht, sondern geschadet. Umgekehrt werden echte Erfolge nicht gesehen: Die Wiedervereinigung war angeblich wahnsinnig teuer. Tatsächlich hat sie keinen einzigen Cent gekostet.

Ulrike Herrmann, taz-Wirtschaftskorrespondentin und Autorin stellt ihr neues Buch “Deutschland, ein Wirtschaftsmärchen: Warum es kein Wunder ist, dass wir reich geworden sind” vor. Ihr Gesprächspartner ist Achim Truger, einer der fünf Wirtschaftsweise, Professor für Sozioökonomie der Universität Duisburg-Essen. Die Moderation übernimmt Stefan Reinecke, parlamentarischer Korrespondent der taz.