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Moop Mama


Die Münchener Urban Brass-Band auf "M.O.O.P.topia"- Tour 2016. Support: Marz (HipHop aus Stuttgart)

Sa, 05.11.2016

60er-Jahre Halle

Rubrik: Livemusik

Einlass: 19 Uhr

Beginn: 20 Uhr

VVK: 21 Euro (zzgl. Gebühren)

AK: 25 Euro

Seit sieben Jahren verbinden Moop Mama die Kunst des Geschichtenerzählens mit einem einzigartigen Sound aus Bläsern, Beats und Rap: Urban Brass. Das hat ihnen den Ruf eines wahren Bühnen-Spektakels eingebracht. Jan Delay, Deichkind, Fettes Brot, alles Fans. Nun haben Moop Mama ihr drittes Album aufgenommen. Mit “M.O.O.P.topia” finden sie als Band endgültig zu sich – und erschaffen in ihren Songs einen möglichen Ort aus Ideen und Melodie. Moop Mama ist physisches Entertainment, HipHop als Erfahrung. Mit zehn Mann auf der Bühne verwandelt die Band auch neugierige Novizen in überzeugte Fans, bevor diese überhaupt so recht begriffen haben, was da eigentlich los ist. In ihren neuen Songs geht es um die feinen Schattierungen des Mensch-Seins ebenso wie die großen Kontraste unserer Zeit. Es ist ein dezent poetisiertes Panoptikum unserer Gesellschaft und Gefühlswelt. Ein denkbarer Ort aus Ideen und Melodien. Eine “M.O.O.P.topia” eben.

Auf “M.O.O.P.topia” klingen mehr Einflüsse durch denn je zuvor. Dabei liegen die Wurzeln von Moop Mama im Sound der Marching Bands aus dem amerikanischen Süden: Funk, Soul, Jazz. Doch diesmal hört man auch die Energie von Trap und Techno, Referenzen von Blues bis Old-School-Rap. Dabei sind neben Texter, Rapper und Sänger Keno Langbein erstmals in der Geschichte der Band auch klassische Feature-Gäste zu hören: die Wesensverwandten von Blumentopf, der Bremer Flo Mega, Megaloh aus dem Umfeld von Max Herre und Jan Delay, der Moop Mama kürzlich als Support-Act auf seine Tour durch die ganz großen Hallen einlud. Anderes. Neues. Eigenes. Besser lässt sich die Idee von Moop Mama und die Faszination von “M.O.O.P.topia” nicht auf den Punkt bringen.

Es ist im Jahr 2013, als Marz zusammen mit Kova ein musikalisches Werk vollendet, dessen Zeit bis dato noch nicht gekommen war. Also werden Beats gepickt, Mixtapes wie “Hoes. Flows. Tomatoes.” und “Hoes. Flows. Kollabos.” rotieren durch die Weiten des Web oder auf diversen Plattenspielern und auf Konzerten quer durch Europa wird die Anwesenheit von Hip-Hop durch den Connaisseur selbst und seine Entourage festgestellt. Während derweil im Mainstream die Genre-Grenzen an allen Ecken überschritten werden, treffen im Stuttgarter Untergrund mit Rap und Jazz auf den ersten Blick musikalische Welten aufeinander.

In seiner unnachahmlichen Qualität, einen Blick für Details zu besitzen, zeichnet Marz nun auf seinem Debüt-Album “I Love 2 Hate” ein reflektiertes und dennoch kritisches Bild der gegenwärtigen Gesellschaft, um an einigen Stellen deutlich die Unterschiede zwischen sinnlosem Hass und berechtigter Kritik am System unserer Zeit zu benennen. Feature-Gäste wie Johnny Rakete, Lakmann und Kamp warten mit lyrischen Unterstützung auf und komplettieren ein Album das verdeutlicht, wie vielfältig deutscher HipHop im Jahr 2016 klingen kann. Kurzum: Es ist 2016. Es ist Marz am Mic. Es ist Kova am Beat. Es sind die Bixtie Boys an Piano, Drums, Saxophon und Kontrabass.

www.moopmama.com
Moop Mama @ Facebook

Marz @ Facebook

Präsentiert von Intro, Vevo und Kulturnews.

Achtung: Das Konzert ist restlos ausverkauft. Es gibt keine Abendkasse mehr!