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Die Entdeckung der Imagination


Diskussionsveranstaltung im Attac-Frühlinsprogramm

Di, 31.05.2016

Der Nachbarin Café

Rubrik: Gesellschaft

Einlass / Beginn: 19:30 Uhr

Eintritt: frei

Wenn die zentrale Strömung der (okzidentalen) Philosophie-Geschichte den sukzessiven dialektischen Konstitutionsprozess der Vernunft mit der Annahme des “Seins” als ein bestimmtes, determiniertes zu begreifen sucht, wird das nicht zu diesem “Sein” gehörige in seiner Unbestimmtheit als bloßer Mangel, als Defizit an Bestimmung – das heißt an Sein – gewertet oder einem absolut transzendenten, jeder Bestimmung unzugänglichen Ursprung zugeschrieben. Dieses hat damit permanent zu einer “Verschleierung der Andersheit” und ihrer Quelle geführt – des elementaren Bruchs mit bereits bestehenden Bestimmungen sowie der “Schöpfung” als nicht bloß unbestimmte, sondern als bestimmende Setzung neuer Bestimmungen. Diese Ausblendung wirkt als eine totale bezüglich der gesellschaftlich-historischen Dimension des “radikalen Imaginären”, der sich Attac mit der heutigen Veranstaltung nähern wird.