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Schweben gehen


Ein partizipatives Kunstprojekt der Kunsthalle Faust in Kooperation mit der NetzWerkstatt einfallsreich!

Sa, 18.06.2016

Kunsthalle

Rubrik: Ausstellung

Öffnungszeiten: Do bis Sa 14-18 Uhr, So 12-18 Uhr

Eintritt: 3 Euro

Ermässigt: 2 Euro

Unter künstlerischer, wissenschaftlicher und pädagogischer Begleitung lädt das Projekt “Schweben gehen” die Besucherinnen und Besucher dazu ein, mittels ungewöhnlicher Restmaterialien aus Handwerk, Gewerbe und Industrie in kreativen Prozessen aus unterschiedlichen Perspektiven “schweben zu gehen”.

Zum einen experimentieren, forschen und gestalten in Werkstatt- und Lern-Inseln Kinder, Jugendliche, Eltern, Pädagogen, Künstler und Wissenschaftler gemeinsam mit den ungewöhnlichen Materialien zu unterschiedlichen Bildungsschwerpunkten. Zum anderen entwickeln Künstlerinnen und Künstler sowie Absolventinnen und Absolventen aus künstlerischen Studiengängen in Kooperation mit pädagogischen und wissenschaftlichen Fachkräften mit einer speziellen Auswahl an “Baustoffen” aus der Materialsammlung der Netzwerkstatt einfallsreich! in mehreren Baustufen ein Gesamtkunstwerk zusammen mit Besucherinnen und Besuchern der Kunsthalle Faust.

Hier werden künstlerische und pädagogische Ideen in einer ungewöhnlichen Synthese verdichtet. Der prozesshafte Charakter des Projekts, die Kommunikation zwischen den Akteuren und das ergebnisoffene Gestalten mit sogenannten “bedeutungsoffenen Materialien” stehen dabei im Vordergrund. Das Projekt wird begleitet von einem breiten Workshop- und Vortrags-Angebot.

Schweben gehen
Ausstellungsdauer: Montag, 23. Mai, bis Sonntag, 3. Juli 2016
Vernissage: Sonntag, 22. Mai, 15 Uhr

Öffnungszeiten: Do bis Sa 14-18 Uhr, So 12-18 Uhr
Eintritt: 3 Euro, ermäßigt: 2 Euro
Sondertermine für Gruppen nach Absprache

Mittwoch, 15. Juni, 10-11:30 Uhr
Programmbeitrag der NetzWerkstatt einfallsreich!
Katrin Mohr:
Workshop für pädagogische Fachkräfte aus Kita und Schule

Dieser Workshop liefert Informationen und Hintergründe zum pädagogischen Konzept des Kooperationsprojektes “NetzWerkstatt einfallsreich!” und zu den Nutzungsmöglichkeiten der Materialsammlung.

Montag, 20. Juni, 16–20 Uhr
Programmbeitrag der HAWK Hildesheim
Dennis Improda:
Materialarchäologie
Öffentliches Seminar

Aus Resten von Haushaltgeräten und Produktionsresten aus der Ausstellungssammlung werden fantastische Maschinen konstruiert – mit Gebrauchsanweisungen, die nicht wirklich funktionieren. Studierende setzen sich in diesem Rahmen mit den Möglichkeiten auseinander, Sinn mit bedeutungsoffenem Material zu konstruieren, und untersuchen den Herstellungsprozess auf seine bildungswirksamen Bestandteile.

Freitag, 1. Juli, 14–18 Uhr
Programmbeitrag der HAWK Hildesheim
Prof. Dr. Stefan Bree:
Sachensucher finden alles Mögliche
Vortrag und Workshop

Nach einem einführenden 30-minütigen Vortrag können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer frei und ohne Limit mit den Materialien der Ausstellungssammlung experimentieren und gestalten. Was dabei herauskommt, ist offen. Im Mittelpunkt steht die Bereitschaft, sich mit anderen über Ideen, Impulse und Fragen auszutauschen, die während des Erkundens, Experimentierens und Gestaltens auftauchen.

Sonntag, 3. Juli, 15–17 Uhr
Programmbeitrag der Leibniz-Institut für Werkstoffforschung Dresden
Prof. Ludwig Schultz:
Vom Schweben auf Magnetfeldern
Experimentalvortrag

Es hat schon etwas Magisches: Umhüllt von Nebelschwaden schweben Spielzeugeisenbahnen auf Tischen und an Häuserwänden, wie von Geisterhand geführt. Magie oder ernsthafte Forschung? Spielerei von Physikern im Labor oder eine vielversprechende Vision für Transportsysteme? Antworten auf diese Fragen liefert dieser faszinierende Experimentalvortrag.

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Gefördert durch die Stiftung Sparda-Bank Hannover.
Gefördert aus Mitteln des Innovationsfonds Kunst und Kultur des Kulturbüros der Landeshauptstadt Hannover.