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Jaya The Cat


Reggae, Ska und Punkrock (NL). Special Guest: Orange Grove (Reggae/NL)


Präsentiert von: Sunday Entertainment

Sa, 11.01.20

60er-Jahre Halle

Rubrik: Livemusik

Einlass: 19 Uhr

Beginn: 20 Uhr

VVK: 20 Euro (zzgl. Gebühren)

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Roots-Reggae, Ska und Punkrock: Die drei Hauptzutaten des Cocktails, den Jaya The Cat auch auf ihrem neuen Album “A Good Day For The Damned” zusammenmischen, rufen normalerweise eher Bilder von sonnigen Stränden, der coolen Lockerheit Kaliforniens oder zumindest dem schwülen Dunst Floridas vor das geistige Auge. Umso erstaunlicher, dass die Band um Mastermind und Frontmann Geoff Lagadec und Schlagzeuger David Germain ihren Ursprung im klimatisch eher milden Boston hat. Dass Jaya The Cat sich hingegen 2003 die europäische Metropole Amsterdam als neues Hauptquartier ausgesucht haben und ihre cremige Sound-Mische von dort aus auf bislang vier Alben an das Party-Volk brachten, passt so gut zusammen wie Piña Colada und die karibische Sonne.

Dabei sollte man allerdings nicht meinen, dass sich die Band allzu stark von dem zurückgelehnten Flair der holländischen Hauptstadt hat inspirieren lassen. Denn wer eine vergleichbar explosive, wandlungsfähige und dynamische Live-Band aus dem Ska-Punk-Sektor sucht, sollte eine Lupe im Gepäck haben – hunderte von Shows zwischen ausverkauften Headliner-Touren, Support-Slots für Bands wie die Beatsteaks, Less Than Jake oder Sublime und prestigeträchtigen Festival-Auftritte auf dem Ruhrpott Rodeo, dem Pukkelpop und dem Lowlands sind Beweis genug für die musikalische Feuerkraft des Quartetts.

Auf dem Nachfolger zum 2012 erschienenen, programmatisch betitelten “The New International Sound Of Hedonism” zeigen sich Jaya The Cat nicht nur sommerlich smooth, sondern auch mit klarer Kante und politisch motiviert. Die wechselnden Anteile aus krachigem Punkrock, rootsigen Classic-Reggae-Licks und energetischem Ska auf dem innerhalb nur eines Monats in Berlin aufgenommenen Album ergänzen Lagadec und seine Party-Gemeinde um Versatzstücke aus Blues, Soul, Dub, Dancehall und HipHop. Hauptsache das Ergebnis ist laut, hat Drive und macht auf jeder Party eine gut groovende Figur. Mit ihrer stilistischen Vielgliedrigkeit schaffen es die Wahl-Holländer letztlich auch, ewige Nörgler und Genre-Puristen mindestens zum Mitwippen zu bewegen – wenn nicht sogar zum ausgelassenen Skanking oder Runden drehen im Pit. Herzschmerz, Liebe, Politik, Irrsinn, Optimismus: “A Good Day For The Damned” hat alles, was man sich von einer treibenden, bewegenden Ska-Punk-Platte wünscht.

Support kommt von der Reggae-Band Orange Grove aus dem niederländischen The Hague.

jayathecat.nl
Jaya The Cat @ Facebook

Orange Grove @ Facebook

Eine Veranstaltung von sun*day entertainment.