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"Völkische Landnahme"


ACHTUNG: DIE VERANSTALTUNG FÄLLT AUS!


Mi, 19.02.20

Warenannahme

Rubrik: Gesellschaft

Einlass / Beginn: 19 Uhr

Eintritt: frei

Seit Jahren siedeln sich junge Rechtsextreme bewusst in ländlichen Regionen an, um dort generationsübergreifend “nationale Graswurzelarbeit” zu betreiben. Dieser unauffällige Aktionismus ist gegen die moderne und liberale Gesellschaft der Großstädte gerichtet, es herrschen alte Geschlechterbilder und autoritäre Erziehungsmuster vor.

Die Aussteiger von rechts betreiben ökologische Landwirtschaft, pflegen altes Handwerk und nationales Brauchtum, organisieren Landkaufgruppen und eigene Wirtschaftsnetzwerke, die bundesweit agieren. Sie bringen sich in örtlichen Vereinen ein und gehen in die lokale Politik, um Umweltschutz mit “Volksschutz” zu verbinden und eine angebliche “Überfremdung” zu verhindern.

Andrea Röpke und Andreas Speit, beide ausgewiesene Rechtsextremismus-Expert*innen, verfolgen seit Jahren diese kaum beachtete Entwicklung. Sie zeigen die historischen Wurzeln und aktuellen Vernetzungen auf, die bis in die Parlamente reichen. Dabei wird deutlich: Hier handelt es sich um eine unterschätzte Gefahr.

Andrea Maestro, Co-Redaktionsleiterin der taz Nord, im Gespräch mit den Autor*innen des Buches “Völkische Landnahme – Alte Sippen, junge Siedler, rechte Ökos”.

Eine Veranstaltung der taz Nord.

Achtung: Die Veranstaltung muss krankheitsbedingt leider abgesagt werden!