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Die Aushändigung der Kreativität


Diskussionsveranstaltung im Attac-Herbstprogramm


Di, 18.12.18

Der Nachbarin Café

Rubrik: Gesellschaft

Einlass / Beginn: 19:30 Uhr

Eintritt: frei

In der heutigen Veranstaltung steht das Buch von Andreas Reckwitz “Die Gesellschaft der Singularitäten” im Mittelpunkt. Auf der Grundlage der Veränderungen des Verhältnisses vom Besonderen/Einzigartigen zum Allgemeinen wird ein wegweisendes Bild von der Gesellschaft der Spätmoderne gezeichnet, welches vom Prozess der Singularisierung geprägt sein würde. Die Singularisierung umfasse hierbei die Ökonomie, die Arbeitswelt, die Digitalisierung, die Lebensführung und Kultursphäre und beeinflusst die Politik.

Attac möchte anhand der grundlegenden kritischen Überprüfung der Ansätze und auf dem Wege der immanenten Kritik die Problematik der Loslösung von der politischen Ökonomie für umstrittene Interpretationsräume (beispielsweise Wertbegriff, Gut statt Ware, Gebrauchswert-Verständnis) aufgreifen, die philosophischen Grundlegungen hinterfragen, und dem vorgeschlagenen Bezugsfeld von Produktion, Kreativität und dem Kunstfeld ein Alternativkonzept gegenüberstellen. Dabei werden alle behandelten Inhalte des Buches berücksichtigt und es wird ein Schwerpunkt auf die Verbindung der Singularitäten mit der Digitalisierung, dem “Kulturkapitalismus” und der Politik gelegt.