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Rainer von Vielen & Orange


Bastard-Pop und Hypno-Tribal aus dem Allgäu


Sa, 15.12.18

60er-Jahre Halle

Rubrik: Livemusik

Einlass: 18 Uhr

Beginn: 19 Uhr

VVK: 16 Euro (zzgl. Gebühren)

AK: 20 Euro

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Ist das schon Pop? Ja. Und nein, denn die Musik von Rainer von Vielen ist genrefrei. Der aktuelle Single-Release “Für immer unendlich” ist für die Allgäuer Band keine Reise in die Vergangenheit und kein Nostalgie-Genöle. Trotzdem atmet der Song kompromisslose Jugendlichkeit. Als wären 20 Jahre Bandgeschichte spurlos an ihnen vorbeigezogen, kommt hier die Hymne für den Sommer, mit Fahrtwind im Gesicht und Sommersprossen auf dem Fahrradlenker. Der Video-Clip zaubert dazu mit magischem Realismus ein Sommer-Abenteuer zweier Mädchen. Von a-ha inspiriert, die 1985 mit “Take on me” einen Grundstein des musikalischen Verständnisses der kindlichen Vielens gelegt haben, brettert “Für immer unendlich” wie eine 80er-Jahre-Indie-Reminiszenz über heißen Asphalt. Der Brückenschlag von 1985 zu 2018: gleiche Intervalle – andere Melodie. Darf man das? Die Bastard-Popper von Rainer von Vielen finden schon. Auf einen tollen Sommer 2018!

“Zen Zero” – das klingt zunächst nach einer in tiefer Meditation versunkenen Ingwer-Wurzel am Rande des Nirvanas. Allerdings zielt das frisch gepresste Orange-Album mindestens so sehr auf das Erwachen wie auf das Erlöschen im Nichts ab. Es kommt als Natural Trance mit der massiven Wucht einer galoppierenden Herde Elefanten daher und schwebt davon mit der tanzenden Leichtigkeit eines Schmetterlingsschwarms. Die treibenden Basslinien einer massiven Rhythmus-Sektion, Didgeridoo und Synthesizer sind die Zutaten für ein musikalisches Projekt von fünf ambitionierten Musikern aus dem Allgäu. Bereits seit knapp zwei Jahrzehnten mischen Orange mit ihrem unvergleichlichen Sound szeneübergreifend Clubs und Festivals auf. World Beat, Tribal Dance, Fusion Electro Percussion: Der hypnotische Orange-Cocktail löst sich von klassischen Song-Schemata. Wie elektronische Tanzmusik, nur dass die groovenden Beats manuell mit Instrumenten erzeugt werden. Das Didgeridoo greift den Spirit der Ritualmusik indigener Stammesfeste auf und Orange transportiert ihn als Ethno-Acid ins 21. Jahrhundert: Mitten hinein ins Lichtgewitter der großen Festival-Dancefloors!

www.rainervonvielen.de
Rainer von Vielen @ Facebook

www.orangevibes.de
Orange @ Facebook