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Europa macht dicht! Mit Hilfe von Menschenrechtsverbrechern?


Die Menschenrechtssituation im Sudan und die Konzepte der EU für eine Kooperation zur Migrationskontrolle


Do, 31.08.17

Warenannahme

Rubrik: Gesellschaft

Einlass: 19 Uhr

Eintritt: frei

Vor 28 Jahren hat sich Omar al-Bashir im Sudan an die Macht geputscht. Seitdem werden ihm kontinuierliche Menschenrechtsverbrechen vorgeworfen, so dass auch der Internationale Menschenrechtsgerichtshof einen internationalen Haftbefehl erlassen hat. Trotzdem verhandeln die EU und die Bundesregierung mit ihm im sogenannten Karthoum-Prozess über Maßnahmen zur Migrationskontrolle. Eine dieser Maßnahmen ist das “Better Migration Management”, ein EU-Programm unter Leitung der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ). Denn der Sudan ist ein wichtiges Durchgangsland für (Flucht-)Migrantinnen und Migranten und selber wegen der bürgerkriegsähnlichen Zustände Herkunftsland von Flüchtlingen.

Barbara Lochbihler, Abgeordnete für Die Grünen im Europa-Parlament und dort Vizevorsitzende des Menschenrechtsausschusses, hat den Sudan bereist und wird zur Menschenrechtssituation sowie über das Programm “Better Migration Management” berichten. Maissara Saeed, anerkannter Flüchtling aus dem Sudan, politischer Aktivist und Mitbegründer des Vereins Umbaja e.V., wird über die aktuellen Proteste und den Widerstand Oppositioneller und deren Verfolgung im Sudan berichten.

Eine Veranstaltung des Niedersächsischen Flüchtlingsrates.