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Verena Witthuhn


atelier:performance #26


Mi, 29.04.20

Zinsser-Halle / Studio : Ilka Theurich

Rubrik: Bühne

Einlass / Beginn: 19:30 Uhr

Eintritt: frei

Verena Witthuhn studiert an der HAWK Hildesheim Produkt-Design und Licht-Design. Im Januar 2020 hat sie mit dem ersten Teil ihrer Performance “Regenerative Realität” am internationalen Lichtfest – EVI Lichtungen in Hildesheim teilgenommen. Für das Studio: Ilka Theurich entwickelt sie nun den zweiten Teil “Regenerative Realität. Part two – flow”. “Regenerative Realität” setzt sich performativ mit der Wahrnehmung von Sinnesreizen auseinander. Dabei spielen besonders die intuitiven Fähigkeiten des Menschen eine wichtige Rolle, die während der Performance sichtbar werden. Ein weiteres Medium ist das Licht, welches die Prozesse visualisiert.

Der erste Teil der Arbeit behandelt die Wahrnehmung von Entstehungsprozessen. Unter Verwendung derselben Technik, wird ein menschlich-empathischer Entstehungsprozess mit dem eines technisch gesteuerten Roboter-Arms verglichen. Die resultierenden Lichtbilder zeigen zwar ähnliche Strukturen, jedoch nehmen sie sehr unterschiedliche Formen an. Untersucht wird, ob dies für Betrachtende erkennbar ist und inwiefern sich der Entstehungsprozess positiv auf den visuellen Output auswirkt. Im zweiten Teil der Arbeit beschäftigt sich Verena Witthuhn mit empathischen und intuitiven Fähigkeiten des Menschen, der Wahrnehmung von Sinnesreizen sowie der daraus entstehenden Handlung. Die Annahme ist, dass durch die Wahrnehmung von Reizen und dem Nachgehen dieser Reize ein sich selbst erneuernder Prozess ausgelöst werden kann. Aufgrund von Reizen findet eine Aktion statt, die Motivation auslöst und weitere Handlungen nach sich zieht. Als Ziel ist hier nicht ein Ergebnis formuliert, sondern rein die Erhaltung des Prozesses, der neben Spaß auch individuelle Erkenntnisse mit sich bringt und einen kreativen Schaffensprozess darstellt.

atelierperformance.blogspot.de