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Das gesellschaftlich Imaginäre und die theoretische Grundlage für eine Handlungsorientierung


Diskussionsveranstaltung im Attac-Frühlinsprogramm

Di, 26.04.2016

Der Nachbarin Café

Rubrik: Gesellschaft

Einlass / Beginn: 19:30 Uhr

Eintritt: frei

In einer Zusammenführung der Begriffe und Inhalte um das Konzept des gesellschaftlich Imaginären wie unter anderem das radikale Imaginäre, imaginäre Bedeutungen oder imaginäre Institution, möchte Attac über die ontologische Reflexion auf die Eigenart des Imaginären und dessen Schöpfung sein Augenmerk auf die Grundlage für eine Handlungsorientierung im Rahmen des Autonomie-Entwurfs legen. Hierzu werden in einer retrospektiven Zusammenfassung des Textes von Castoriadis (“Institution der Gesellschaft und Religion”) und der Behandlung des Textes von Harald Wolf (“Das Richtige zur falschen Zeit – zur Schöpfung des Imaginären bei Castoriadis”) mehrere Aspekte bezüglich der Vermeidung heteronomer (fremdbestimmter) Eingeschlossenheit und des Überschreitens der Heteronomie in autonome Selbsttätigkeit angesprochen und systematisiert. Eine mögliche Handlungstheorie auf Grundlage des Handlungs- und Praxis-Begriffes von Castoriadis soll in der zweiten Hälfte des Jahres erneut als Thema aufgegriffen werden.

Die Behandlung der Thematik wird in den jeweiligen Veranstaltungen so angelegt sein, dass jeweils Neu-Einsteiger Anknüpfung finden können und aus der Tages-Themenstellung selbst Erkenntnisse ziehen können.