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Die ausgeblendete Vielfalt

- Aufklärerisches Denken in den Kulturen Vorderasiens -

- Katalog zur Ausstellung -

Die Leugnung von Diversität und Vielfalt insbesondere auch in der eigenen Kultur, der Kampf gegen diese Vielfalt bis hin zu Gewalt sind ein zentrales Merkmal der menschenfeindlichen Ideologien sowohl des radikalen Islamismus, als auch des Rechtspopulismus. Um dieser Ausblendung komplexer Realitäten und der Leugnung der Vielfalt realer Gesellschaften entgegenzutreten, haben wir 2019 in einer Ausstellung und einer kostenfreien Broschüre beispielhaft aufklärerische Diskurse aus den Regionen, die aus europäischer Sicht als “islamischer Kulturraum” oder als “arabischsprachiger Raum” bezeichnet werden und doch viel mehr Kulturen und Religionen umfassen als diese, anhand herausragender politischer und kultureller Akteur*innen dargestellt. Das Spektrum reicht dabei vom zeitgenössischen Künstler bis zur Politikerin und historisch vom Philosophen bis zur Herrscherin. Entstanden ist diese Ausstellung aus einem Workshop mit jungen Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte in Zusammenarbeit mit der Ezidischen Akademie.

Die Ausstellung wurde bisher im Der Nachbarin Café auf dem Faustgelände, in den Räumen der Ezidischen Akademie, im Kulturzentrum Pavillon und an der Universität Cottbus gezeigt. Sie wurde durch einen Katalog zur Ausstellung ergänzt. Die Ausstellung steht als Wanderausstellung kostenfrei zur Verfügung, gerne geben wir sie an Interessierte weiter. Der Katalog zur Ausstellung wird von uns, so lange ausreichend Exemplare vorhanden sind, kostenfrei mit zur Verfügung gestellt. Er ist auf unserer Webseite einsehbar und steht unter Creative Commons und darf als PDF-Datei auch über das Internet beliebig weiter verbreitet werden. Bitte kontaktieren Sie bei Interesse an der Ausstellung die Projektleitung im Kulturzentrum Faust: Jörg Djuren – 0511 / 45 50 01 – joerg.djuren@kulturzentrum-faust.de

Im Rahmen der Ausstellung fand im Mai / Juni eine Reihe weiterer thematisch verknüpfter Veranstaltungen statt. Die Vernissage: Die ausgeblendete Vielfalt mit Gedichten der iranischen Dichterin Forough Farrokhzad in deutscher und persischer Fassung, eine Diskussionsveranstaltung: Im Kampf gegen die Tyrannei aufbauend auf einem Vortrag zum Buch “Gewaltfrei-revolutionäre Massenbewegungen in arabischen und islamischen Gesellschaften: der zivile Widerstand in Syrien 2011-2013 und die 'Republikanischen Brüder' im Sudan 1983-1985” und eine Lesung mit dem Autor Tengezar Marini aus Texten und Lyrik zur Erlebensrealität von Menschen in und aus den Kulturen des Dreiländerecks Syrien/Türkei/Irak.

Wir danken dem Gesellschaftsfond Zusammenleben der Stadt Hannover für die Förderung, die dieses Projekt erst ermöglicht hat.

Kooperationspartner:

Gefördert durch:

Förderer unserer Projekte:

  • Stadt Hannover
  • Region Hannover
  • Bezirksrat Linden-Limmer
  • Nds. Ministerium für Wissenschaft und Kultur
  • JobCenter Region Hannover
  • Bundesministerium für Bildung und Forschung
  • TUI-Stiftung
  • Heinrich-Böll-Stiftung
  • Klosterkammer Hannover
  • Lotto-Sport-Stiftung
  • Stiftung Sparda-Bank Hannover
  • Stiftung Niedersachsen
  • Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft
  • Nds. Landesamt f. Soziales, Jugend u. Familie
  • Stiftung niedersächsische Gedenkstätten
  • Amadeu Antonio Stiftung
  • Stiftung Edelhof
  • Linden-Limmer-Stiftung
  • Stadt Hannover, Sachgebiet Stiftungen, Geistliches Lehnregister
  • Fonds Soziokultur e.V.

Partner unserer Projekte:

  • kargah
  • Wissenschaftsladen Hannover
  • IGS Linden
  • Quartier e. V.
  • Otto-Brenner-Akademie
  • Bürgerbüro Stadtentwicklung
  • Ingenieurgemeinschaft agwa
  • büro freiraum und umwelt
  • Lebendiges Linden
  • Geobasisinformation
  • IIK
  • Vietnam-Zentrum Hannover
  • MiSo-Netzwerk Hannover
  • DGB-Chor Hannover
  • Freizeitheim Linden
  • Arkadas
  • Günes
  • gEMiDe beim BTEU
  • Stadt Hannover
  • Niedersächsischer Verband deutscher Sinti e.V.
  • Afrikanischer Dachverband Nord
  • Goethe Institut München
  • Netzwerk Erinnerung und Zukunft
  • Leibniz Universität Hannover,
    Studiengang Darstellendes Spiel
  • LAG Soziokultur Niedersachsen
  • WG-gesucht.de