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TierMensch


Installationen, Objekte, Malerei und Fotografien von Dietrich Ian Lafferty, Mathias Schauwecker und Ingo Lie


Fr, 11.06.04 -

So, 18.07.04

Kunsthalle Faust

Die drei international bekannten Künstler Dietrich Ian Lafferty (New York), Mathias Schauwecker (Paris) und Ingo Lie (Hannover) entwerfen zusammen ein Bild vom Leben auf der Erde, das gleichermaßen abstrakt wie konkret ist, das gleichzeitig davon erzählt, wie es einmal war, wie es ist und wie es immer wieder sein wird. Symbolisch wird auf die Anfänge, die Entstehung des Lebens verwiesen, figurativ werden gegenwärtige Situationen gezeigt. Alles mischt sich zu einem fiktiven Einen, wo jeder eine eigene Realität entdecken kann. Jeder Besucher kann seinen Assoziationen freien Lauf lassen, ob ihn die Ausstellung an den Garten Eden erinnert und die Vertreibung daraus, ob er sich im Regenwald glaubt oder auf dem Meeresboden.

“Der erste Tag: Als es Licht wurde, kamen die Rätsel”, so der Titel einer Zeichnung von Ingo Lie aus dem Zyklus “Gottesmaschinen”. Gott schuf zwar in sieben Tagen die Erde und sie war vollkommen, doch mit der Erschaffung des Menschen schuf er auch die Fehlbarkeit und verschlüsselte seine Schöpfung für den Menschen. Seitdem ringt der Mensch um Erkenntnis und Verständnis. Das Gleichgewicht aller auf die Erde einwirkenden Kräfte wurde ein sehr labiles. Zerstörung und Erneuerung bilden einen fortwährenden Kreislauf.

“Angesichts der Verhältnisse, die wir haben, ist noch die schmalste Äußerung eines Kunstwerks Zeichen und Ausdruck der Gegenwehr, Selbstbehauptung am Rande der Katastrophen, Auflehnung gegen das tödlich Falsche, Erinnerung an die Möglichkeit eines Lebens, das sich jenen gierigen Fixierungen auf eine Praxis verweigert, aus der die Kriege kommen. Dass noch Bilder gemalt werden, ist unter den gegebenen Umständen ein höchst besonderer und wunderbarer Vorgang.” Im Sinne dieser Äußerung des Kritikers Peter Iden 1982 vor dem Hintergrund eines sich zuspitzenden Konflikts über die Bedeutung der Kunst und unsere sich an sie knüpfenden Hoffnungen kann die “TierMensch” einen innovativen umweltpädagogischen Beitrag leisten, indem die Ausstellung Missstände nicht direkt aufzeigt, sondern dem Betrachter den eigenen Blick lässt, eigene Perspektiven zu entdecken und damit auch selbst Lösungsansätze zu finden. Das Umweltbewusstsein, das Verständnis für ökologische Zusammenhänge wird auf einer künstlerischen und sinnlichen Ebene erlebt und erfahrbar gemacht.

Beteiligte Künstler:
Dietrich lan Lafferty (New York), Mathias Schauwecker (Paris), Ingo Lie (Hannover)

TierMensch
Ausstellungsdauer: Freitag, 11. Juni 2004 bis Sonntag, 18. Juli 2004

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