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Asian Gates


Review zur ersten Mediations-Biennale in Poznan

Do, 20.11.08 -

So, 21.12.08

Kunsthalle Faust

Öffnungszeiten: Do und Fr 16-20 Uhr, Sa und So 14-18 Uhr

Eintritt: 3 Euro

Ermässigt: 2 Euro

Die Kunsthalle Faust präsentiert unter dem Titel “Asian Gates” eine Auswahl europäischer und asiatischer Künstler, deren Arbeiten einen Themenschwerpunkt im Ost-West Dialog zur 1. Mediations-Biennale in Poznan bilden.

Noch vor wenigen Jahrzehnten war das “Tor des Ostens” wohl am deutlichsten als physischer Begriff am Bosporus bei Istanbul verortet. Das Tor als Grenzübertritt in eine andere Welt entsprach den Denkstrukturen von Nationalstaatlichkeit und räumlich festgelegter kultureller Identität.

Im einundzwanzigsten Jahrhundert haben sich viele dieser Grenzziehungen für den Einzelnen wie auch für ganze Länder relativiert und aufgelöst, andere sind hinzugekommen. Die neuen Grenzen haben sich weit in den virtuellen Raum medialer Ereignisse vorgeschoben. Sie haben beim Kampf um Einfluss und Informationsvorherrschaft jedoch an Kontur verloren, denn das Internet hat die Welt zum Global Village schrumpfen lassen. Das neue Tor zur Welt steht im trauten Heim und ermöglicht per Mausklick das Googeln um den Globus. Kolonnen von Überdrüssigen verlassen über Gateways die angestammte Heimat, um ihr Glück in einer Fremde zu suchen, die keine mehr zu sein scheint.

Und aus dem einen Tor des Ostens sind viele Tore Asiens geworden, die weit offen stehen – in alle Richtungen. Sie sind in Form blitzschnell expandierender Metropolen zu den Schnittstellen im Austausch von globalen Waren und Gedanken geworden.

So nimmt der Titel der Ausstellung “Asian Gates” formalen Bezug zum schnellen Wandel eben auch in der zeitgenössischen Kunst, die mehr und mehr zum international geeichten Gradmesser für Kommunikation und Innovation avanciert ist. Innerhalb nur eines Jahrzehnts vollzogen beispielsweise China und viele seiner Künstler den Sprung ins digitale Zeitalter. Im nahezu gleichen Zeitraum entwickelten sich aufgrund der Osterweiterung in Europa neue Bezugspunkte und damit Begriffswelten wie etwa “das neue Mitteleuropa”. Auch diesem Aspekt will die Ausstellung durch Präsentation osteuropäischer Positionen künstlerisch Rechnung tragen.

In diesem Sinne setzt die von Tomasz Wendland, Gu Zhenqing und Harro Schmidt kuratierte Ausstellung den in Poznan begonnenen Ost-West Dialog in Hannover fort.

Beteiligte Künstlerinnen und Künstler:
Stephen Cornford (Großbritannnien), Leszek Knaflewski (Polen), Agata Michowska (Polen), Yang Qian (China), Alexandra Ska (Großbritannien), Slavek Sobczak (Polen), Li Songhua (China) und Jiang Zhi (China)

Asian Gates
Ausstellungsdauer: Donnerstag, 20. November 2008 bis Sonntag, 21. Dezember 2008
Vernissage: Sonntag, 16. November 2008, 19 Uhr
Öffnungszeiten: Do und Fr 16-20 Uhr, Sa und So 14-18 Uhr
Eintritt: 3 Euro, ermäßigt: 2 Euro

Kostenlose Führungen:
Samstag, 29. November, 16 Uhr
Samstag, 6. Dezember, 15 Uhr (mit anschließendem Verzehr von Lebkuchen und Glühwein!)
Donnerstag, 11 Dezember, 19 Uhr
Sonntag, 14. Dezember, 15 Uhr

Kunsthalle Faust - Logo

Kontakt

Harro Schmidt
Zur Bettfedernfabrik 3
30451 Hannover

Tel. 0511 / 213 48 60
Email: kunsthalle@kulturzentrum-faust.de

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